NAWI wird erneut stärkste Kraft – Anzeige wegen Massenmail
E-Mail-Affäre überschattet StuPa-Wahl
Grafik mar Quelle: Der Wahlleiter
Überragende Siegerin: Die NAWI konnte im Vergleich zur letzten Wahl drei Sitze mehr erringen; damit könnte sich die bisherige AStA-Koalition aus NAWI, Gewi, Jusos, IL, ReWi sogar zweier ihrer Koalitionspartnerinnen entledigen und würde immer noch die Mehrheit im Parlament stellen. Wie der zukünftige AStA aussehen wird, werden die kommenden Wochen zeigen. Grafik mar Quelle: Der Wahlleiter: Vorläufiges  amtliches  Endergebnis  der  48.  Wahl  zum  Studierendenparlament  der   Ruhr-­Universität  Bochum
Überragende Siegerin: Die NAWI konnte im Vergleich zur letzten Wahl drei Sitze mehr erringen; damit könnte sich die bisherige AStA-Koalition aus NAWI, Gewi, Jusos, IL, ReWi sogar zweier ihrer Koalitionspartnerinnen entledigen und würde immer noch die Mehrheit im Parlament stellen.

Mit großem Abstand gewann die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI) die Wahlen zum 48. Studierendenparlament (StuPa). Sie holte knapp 30 Prozent der Stimmen. Die Linke Liste schnitt mit 17 Prozent am zweitbesten ab. Mitten in die Wahlwoche platzte eine Mail-Affäre.

In einer an über 52.000 RUB-Adressen verschickten E-Mail wurden vier Oppositionslisten in diffamierender Weise attackiert. Die Ruhr-Universität hat inzwischen wegen des Missbrauchs ihrer Mail-Verteiler Anzeige erstattet. Ein Wahlprüfungsausschuss soll zudem ermitteln, ob die Attacke den Ausgang der StuPa-Wahlen beeinflusst hat.

Lest alles über den Erdrutschsieg der NAWI und über die Manipulative Datenbombe. Der Kommentar Nur VerliererInnen reden von Manipulation setzt sich mit dem Datenschutzskandal hinter der Mail-Affäre auseinander. Außerdem wird in Der unpolitische AStA die niedrige Wahlbeteiligung und der geringe Erfolg parteinaher Listen kommentiert.

:Die Redaktion

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