Theater Traumbaum setzt sich im Januar für Demokratie ein
Die Tage des Grauens verhindern
Foto: Theater Traumbaum
Damals wie heute: Im Stück  „Lumpenpott“ geht es um Gewalt und Einschüchterung von Rechts. Foto: Theater Traumbaum
Damals wie heute: Im Stück „Lumpenpott“ geht es um Gewalt und Einschüchterung von Rechts.

Am 27. Januar 1945 wurde das KZ Auschwitz in Polen befreit. Das Kinder-  und Jugendtheater Traumbaum im Kultur-Magazin begeht im kommenden Januar den Gedenktag. Theaterpädagogische Workshops und Theaterstücke sollen Jugendlichen anschaulich vermitteln, was für ein hohes Gut es ist, in einer Demokratie zu leben. 

„Sie sind massiv wieder da, die ewig Gestrigen, denen unsere Demokratie ein Dorn im Auge ist“, kündigt die Theaterverwaltung die Aktualität des Themas an. Damit wird auf die steigende Aktivität von Neonazis und Rechtsradikalen in Deutschland und Europa verwiesen. Besonders den Jugendlichen sollte klar werden, dass Demokratie kein Geschenk ist, sondern etwas, das umfangreiche Bemühungen erfordert. 

Die Methoden der Demokratie-GegnerInnen: „Wahrheiten verdrehen, unnötige Ängste schüren, Panik verbreiten, Einschüchtern, bis zu purer Gewalt“, so die Theaterverwaltung. Theater ist somit eine gute und nachhaltige Gelegenheit,  jungen Menschen zu vermitteln, warum es sich lohnt, sich für Demokratie einzusetzen. 

Zwischen Workshops und Stücken

So können die Jugendlichen vom Montag, 16. Januar bis Donnerstag, 19. Januar an den gewaltpräventiven theaterpädagogischen Workshops teilnehmen.

In der Woche darauf haben Menschen ab 14 Jahren die Möglichkeit, das Stück „Lumpenpott“ zu besuchen. An der Person des Lumpensammlers Hermann zeigt das Bühnenwerk die  menschenverachtenden Mechanismen des Nationalsozialismus in individuellen Schicksalen.

Abschließend erzählt das Stück „Uns’re Oma fuhr im Hühnerstall Motorrad“ (vom 30. Januar bis 2. Februar jeweils um 10.00 Uhr) von einer Kindheit im Ruhrgebiet während des Dritten Reiches. Die Geschichte der Oma Rosa dient als ein Beispiel für Zivilcourage im Kleinen.

Informationen zu allen Stücken und dem Spielplan findet man im Internet unter: theater-traumbaum.de

Gastautorin :Hanna Vlasiuk

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