Katharina Mraz instagramt und facebookt für Bochumer Marketingkampagne
Die authentische Advokatin der Vielfalt
Sie ist so etwas wie das Gesicht des Hochschulstandortes Bochum: Katharina Mraz ist 25 und steht kurz vor ihrem Masterabschluss in Englisch und Deutsch an der RUB. Außerdem studiert sie Philosophie im Drittfach und ist offizielle Botschafterin der Univercity. Was das ist und warum sie als Zugezogene findet, dass Bochum es wert ist, dafür zu werben, verrät sie im :bsz-Interview. 
 
:bsz Katharina, wie wird man Botschafterin der Univercity und was ist das überhaupt?
 
Katharina: Die Univercity-WG hat eine Mitbewohnerin gesucht. Da habe ich mich beworben und bin dann so reingerutscht. Das WG-Projekt ist mittlerweile ausgelaufen, aber ich bin immer noch bei Univercity dabei. Das ist eine Kooperation von Bochum Marketing (BM) und der Hochschulen und kulturellen Einrichtungen, die Bochum als Standort für die Zukunft repräsentieren will.
 
Was genau machst du als Botschafterin?
 
Ich habe die Möglichkeit, meine Sichtweise auf die Stadt als Universitätsstandort und Lebensraum für Studenten darzustellen. Ich kann eigene Projekte verfolgen und habe damit eine Plattform – wie etwa als ich den RUB-Instagram-Account für eine Woche übernommen und dort meine Fotos präsentiert habe – und ich erkläre mich natürlich dazu bereit, bei Veranstaltungen von BM dabei zu sein. Ich habe auch die Möglichkeit, mir Projekte von BM auszusuchen, bei denen ich dann mitwirke, wie etwa beim Kulturscheckheft für Erstsemester.
 
Du wurdest ja auch ausgewählt, weil du dich neben dem Studium so viel engagierst. Was genau machst du denn?
 
Was ich im Moment verstärkt mache und ausbauen möchte, ist die Fotografie. Ich habe ein Projekt in Planung, das Menschen hinter den grauen Fassaden der Uni und der Stadt in den Fokus nimmt. Ich bin Mitglied der Literaturinitiative Treibgut. Die bietet Studenten Möglichkeit, Texte vorzustellen und gemeinsame Lesungen zu organisieren. In diesem Rahmen ist auch die Schreibwerkstatt für Kinder im Blue Square entstanden, in der ich mit zwei anderen Treibgütlerinnen literarische Nachwuchsförderung betreibe.
 
Wie schaffst du das denn neben dem Studium?
 
(lacht) Mit sehr viel Prokrastination. Ich nehme mir Zeit für schöne Dinge und schiebe die Uni-Sachen so lange auf, bis es knapp wird. Da hilft aber auch die räumliche Nähe. Es findet alles in Bochum statt. Ich fühle mich dieser Stadt auch verbunden – ergibt ja auch Sinn, so als Botschafterin.
 
Was gefällt dir denn so an Bochum?
 
Im Vergleich zu anderen Städten im Revier hat sich Bochum diesen Ruhrgebietscharakter bewahrt. Die Stadt ist, etwa im Vergleich zu Dortmund, nicht so überfüllt – von der U35 mal abgesehen. Sie ist überschaubar, aber sehr vielseitig, was ihr soziales und kulturelles Angebot betrifft.
 
Das Interview führte :Marek Firlej
 
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