Multiple-Sklerose-Tag
DIËS UND DAS: 27. Mai

Sehstörungen, Gelenkschmerzen, unkontrolliertes Zittern – die Nervenkrankheit Multiple Sklerose zeigt sich in vielfältigen Symptomen. Einer Schätzung der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG) zufolge gibt es in Deutschland etwa 130.000 Menschen, die an der Krankheit leiden.

Bei einer erkrankten Person entzündet sich die Schutzschicht, von der die Nervenfasern umhüllt sind, über die vom Gehirn aus Signale an den Körper übertragen werden, um beispielsweise Bewegungen auszuführen. Diese Schutzschicht, das Myelin, wird im Entzündungsfall durch körpereigene Zellen angegriffen. Die Folge sind starke, in Schüben auftretende körperliche Beeinträchtigungen.

Obwohl es bereits Medikamente gibt, mit denen die Schübe abgemildert werden können, ist die Krankheit nicht vollständig heilbar. Der Multiple-Sklerose-Tag, der seit 2009 jedes Jahr am letzten Mittwoch im Mai begangen wird, soll den Kampf gegen die Krankheit in den Fokus rücken, über den aktuellen Forschungsstand informieren – und die Hoffnung auf ein Heilmittel am Leben erhalten.

:bk

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