Welttoilettentag
DIËS UND DAS: 19. November

JedeR hierzulande kennt sie, jedeR nutzt sie. Sogar mehrfach täglich. Der erste Gang morgens führt uns häufig zu ihr. Und trotzdem weiß kaum eineR sie zu schätzen. Nein, ich meine natürlich nicht die Kaffeemaschine, wenngleich uns der Konsum von zu viel braunem Lebenselixier auch wieder zu ihr bringt – ich meine die Toilette. So häufig wir sie nutzen, so wenig wissen wir sie zu schätzen. Hier an der RUB lässt die Hygiene des „stillen Örtchens“ bisweilen schon zu wünschen übrig. Doch für 40% der Weltbevölkerung gibt es gar keinen Porzellan-Thron. Darauf soll der Welttoilettentag vor allem die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft stoßen und sowohl auf sozio-ökonomische als auch gesundheitliche Folgen durch Krankheiten aufmerksam machen. 

Ob Flach- oder Tiefspüler dürfte den Klobdachlosen dabei wohl egal sein. Doch für uns stellt sich eine große Frage: Will ich mein Werk vor dem Spülen noch bewundern oder mir lieber kaltes Wasser von meinem Stoffwechselendprodukt an den Hintern spritzen lassen?                      

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