Bild: Seebrücke Bochum: Bei einer zwölfstündigen Mahnwache wiesen Aktivist:innen auf die katastrophalen Zustände an den Außengrenzen der EU hin. , Von Einschränkungen bis Grenze Bild: stem

Protest. An vielen Orten herrscht derzeit Unzufriedenheit mit der Politik von Staaten und EU. Ob gegen Corona-Maßnahmen oder Pushbacks an den Grenzen, auf den Straßen ist gerade mehr los, als man denkt. 

Europa ist unruhig. Während in den Niederlanden Ausschreitungen aufgrund der neu verhängten Corona-Ausgangssperren geschehen, protestieren Studierende in Frankreich und Griechenland unter anderem für mehr Präsenzunterricht und Gleichbehandlung. Was hat es damit auf sich? Und was passiert eigentlich in Deutschland? Hier hat das Seebrücken-Bündnis jüngst Mahnwachen gegen die illegalen Pushbacks und die fehlende Solidarität an den EU-Außengrenzen gehalten. Konkret geht es dabei aktuell zwar um die Situation an der kroatisch-bosnischen Grenze, wo im vergangenen Dezember das Camp Lipa, in dem rund 1.000 Geflüchtete untergekommen sind, niederbrannte. Doch die humanitäre Krise betrifft nicht nur Lipa, nicht nur Moria. An vielen weiteren, häufig unerwähnten Orten ereignen sich Notsituationen. Wir haben uns diese Brennpunkte angesehen und erklären, weshalb es in Europa derzeit nicht still ist, obwohl wir uns eigentlich zurückziehen. 

          :Die Redaktion

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