Die Uni verändert ihr Gesicht – Preiserhöhungen, neues Gebäude und die verlegte Cafeteria
Der RUBel rollt
Foto: kac
Dunkle Wolken über Neubau: Salami-Schinken-Cheddar.

Im Zuge des Neubaus SSC, dem weißen Gebäude, das direkt an der Unibrücke liegt, wurde die Cafeteria des Studierendenhauses verlegt. Gleichzeitig wurden die Preise ab dem 1. September verändert.

Das kommende Semester steht kurz bevor. Damit trudeln neue Studierende über die Brücke in die Uni. Diese können nicht wissen, dass die Preise wieder um einige Cents „angepasst“ wurden – und das zufällig kurz nach der beschlossenen Bafög-Erhöhung. „So zerbröselt der Keks nun mal“ (Bruce Allmächtig) ist wohl eines der passendsten Zitate für diesen architektonischen und monetären Schicksalsschlag. Spaß beiseite.

Das neue Gebäude sieht schnieke aus und beinhaltet nun zum Beispiel das Studierendensekreteriat, das Büro für den Hochschulsport, die Rezeption und die neue Cafeteria. Ein gläserner Tunnel führt Euch von der Universitätsverwaltung direkt in das SSC, was im Übrigen für „Studierenden Service Center“ steht. Warum dies in einem Mischmasch aus Englisch und Deutsch ausgedrückt wird bleibt unklar, aber es kann vielleicht als Anspielung auf die Bologna-Reform (Einführung des Bachelor- und Master-Systems) verstanden werden. Immerhin geht es aufwärts für die Uni, da die Gebäude scheibchenweise saniert und umgebaut werden. Es tut sich was an der RUB. Hoffen wir, dass es sich nicht nur auf die Gebäude beschränkt.

:Alexander Schneider