Wiederwahl
Der alte neue Asta-Vorsitzende
Bild: AStA
Ron Agethen – Der neue alte Voesitzende.

Ron Agethen wurde zum AStA-Vorsitzenden wiedergewählt. In diesemInterview erzählt er von seinerMotivation für diesen Job, seinen Lieblingsprojekten und den Änderungen, die der AStA nach den Corona-Semestern umsetzen möchte.Ron ermutigt alle Studierenden, sich ebenfalls beim AStA zu  engagieren

bsz: Hallo Ron, danke, dass du dir Zeit für das Interview nimmst. Könntest du dich kurz vorstellen? 

Hallo, mein Name ist Ron Agethen, ich bin 27 Jahre alt und studiere Biologie b.sc. Ich bin seit 2018 im AStA aktiv und seit März 2020 zum Vorsitzenden gewählt worden.  

 

Was war deine Motivation, dich für den AStA zu engagieren, und was motiviert dich, weiterzumachen? 

Ich bin mit dem AStA erst nach einigen Semestern in Kontakt gekommen. Damals organisierte das Sport & E-Sport Referat ein Event, an dem ich teilnahm und auch gewann. Ich war sehr beeindruckt, dass es solche Events auch hier an der RUB gibt, und als mich ein ehemaliger Referent des AStA gefragt hat, ob ich nicht einmal Lust hätte, an einem sehr großen E-Sport Event mitzuarbeiten, konnte ich natürlich nicht nein sagen. Demnach war ich tatsächlich eher ein Quereinsteiger, da ich von Hochschulpolitik, Gremien oder ähnlichem absolut keine Ahnung hatte. Allein die Vorstellung, Events zu organisieren und den Studis neben ihrem harten Studium ein wenig Abwechslung zu bieten, hat mich komplett für den AStA und mein Referat begeistert. Nach 1 ½ Jahren wurde ich dann zum Vorsitzenden gewählt, und das natürlich zur undenkbar schlimmsten Zeit. Nahezu alle Erfahrungen, die ich im Vorfeld gemacht hatte, konnte ich nicht anwenden, da die Pandemie auch eine starke Umstrukturierung aller Gremien an der RUB mit sich führte und das Leben aller Studierenden langfristig veränderte. Meine generelle Motivation liegt darin, für Studierende das Leben am Campus einfacher zu machen und gerade nach zwei Jahren der Pandemie ihnen den   Studienalltag ein  wenig zu vereinfachen und eventuell etwas kulturelle Abwechslung an die Uni zu bringen. 

 

Wie sieht eine Woche für dich als AStA-Vorsitzenden aus? Welche Aufgaben hast du? 

Die typische AStA-Vorsitzwoche fängt mit einem Caramel Macchiato an *lach*. Also das Erste, was, glaube ich, jeder AStA Vorsitzende jeden Tag macht, ist allen Leuten vor Ort Hallo zu sagen und in die Buchhaltung zu gehen, um zu gucken, ob Papierkram anliegt. Davon gibt es leider viel zu viel. Nachdem das erledigt ist, checkt man  täglich seine E-Mails. Ab diesem Punkt gleicht kein Tag dem anderen, um ehrlich zu sein. Klar, man hat seine Sitzungen und Termine, die sich wiederholen, aber die täglichen Herausforderungen sind dann doch zum großen Teil eher spontan. 

 

Welches Projekt hat dir bisher besonders am Herzen gelegen? 

Natürlich liegen mir alle AStA Projekte sehr am Herzen, aber einen besonderen Fokus habe ich auf die Fahrradwerkstatt, das Repaircafé, den Laptopverleih und die Förderung von Nachhaltigkeit gelegt. In den letzten Wochen und Monaten haben wir dort etwas sehr Großes geschaffen.

 

 

 

Die letzten Semester fanden unter Ausnahmebedingungen statt. Wie hat sich das auf den AStA ausgewirkt  und  was wird sich jetzt verändern? 

Wie ich bereits erwähnt habe, waren die letzten zwei Jahre sehr außergewöhnlich. Wir hoffen, dass dieses Jahr wieder mehr Leben auf den Campus kommt und die Studierenden den Alltag erleben dürfen, welcher vor Pandemiebeginn gang und gäbe war. Der Allgemeine Studierendenausschuss plant demnach natürlich mit mehr Präsenzangeboten, ohne dabei die noch vorherrschende Gefahr einer neuen Welle zu vernachlässigen. Die Referenten, welche die letzten zwei Jahre nahezu ausschließlich aus dem Homeoffice gearbeitet haben, werden zukünftig auch wieder vor Ort in ihren Büros anzutreffen sein. Auch die Beratungsangebote finden zum Teil schon wieder in Präsenz statt. Nichtsdestotrotz haben wir viele digitale Lösungsansätze, welche sich bewährt haben, weiter fortgeführt.  

 

Warum ist die Arbeit des AStA so wichtig für die Studierenden? 

Neben den ganzen gesetzlich geregelten Aufgaben der Studierendenschaft und den Verwaltungsarbeiten versuchen wir, den Studierenden ein breites Angebot an Veranstaltungen, Beratungen und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Kurz gesagt, der AStA ist eine Einrichtung, welche sich hochschulweit um die Belange und Interessen der Studierenden an der RUB kümmert. Ohne diese Einrichtung würde ein großes Spektrum an kulturellen und sozialen Angeboten wegfallen. 

 

Welche Entscheidungen/Projekte stehen jetzt für den AStA an? 

Ganz aktuell ist das sogenannte 9€ Ticket, welches vor kurzem angekündigt wurde. Wir sitzen derzeit mit vielen Referenten an dieser Thematik und versuchen, dass das Angebot in dem schon vorhandenen Semesterticket mit einfließt. Auch veranstalten wir zeitnah das interkulturelle Abendessen (21.04.2022) sowie zahlreiche Sport und E-Sport Events.  

 

Zuletzt: Was würdest du Studierenden raten, die sich beim AStA engagieren wollen? 

Kommt einfach vorbei. Wenn ihr Ideen habt, die ihr umgesetzt haben wollt oder selbst umsetzen möchtet, sprecht uns einfach direkt an. Dies könnt ihr vor Ort (SH Gebäude rechts neben der Unibrücke), per social Media, E-Mail oder auch per WhatsApp/Telefon tun. Wir haben immer ein offenes Ohr für alle!  

 

Danke für das Interview, Ron! 

:Alissa Wolters

 

Studierendenschaft der Ruhr-Universität Bochum 

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