Dies, das, wohnen.
Bochum lohnt sich
Bild: hakl
Kommt zum in Pott!

Umzug. Ja, das berühmte Studierendenleben zeigt sich derzeit nicht von seiner besten Seite. Trotzdem lohnt sich der Schritt ins Ruhrgebiet. 

Keine Frage, Online-Unterricht nervt, denn was sonst von den vielen Ritualen, wie der Fahrt in der U35, der Pause in der Mensa oder dem Spaziergang im botanischen Garten umgeben war, besteht seit einiger Zeit nur daraus, ein anderes Fenster am Laptop zu öffnen. Das sorgt nicht grade für den Flair, an den man zu Beginn eines Studiums eigentlich denkt und hat zur Folge, dass immer mehr Studierende wieder zurück zu ihren Eltern ziehen. Allerdings beschränken sich die Vorteile einer vorübergehenden Niederlassung in der Gegend nicht nur auf den kurzen Weg zur Uni.  

 

Besonders für junge Studis ist die erste eigene Wohnung ein unerlässlicher Schritt zur Selbstständigkeit. Gerade in der Pandemie neigen wir alle verständlicherweise zur Bequemlichkeit, aber es bietet sich auch die Möglichkeit in einer neuen Stadt, vielleicht mit neuen Mitbewohner:innen, leben zu lernen, wenn das Budget es zulässt. Dabei liegt der Mietpreis pro Quadratmeter in Bochum auch deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Das Ende der Pandemie ist noch nicht erreicht, aber dennoch in Sichtweite und wenn mit den Öffnungen auch die Lebensfreude wieder aufkeimt, wird es sehr praktisch sein, sich hier bereits unter schlechteren Bedingungen eingelebt zu haben, um dann das eigentliche Bochum kennenlernen zu können. Schließlich warten Bermuda3eck und Ruhrstadion schon sehnsüchtig auf Euren Besuch! Zumal es jetzt auch noch früh genug ist, sich als Freund:in des Traditionsvereines an der Castroper Straße zu etablieren, um nach dem derzeit ziemlich wahrscheinlichen Aufstieg in die Erstklassigkeit nicht als eine:r der vielen zu erwartenden Erfolgsfans zu gelten. Klar, Stadionwurst und Fiege aus dem Plastikbecher müssen noch etwas auf sich warten lassen, aber in der Bundesliga soll es ja sowieso besser schmecken.                                         

:Henry Klur

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