100 Jahre Revolution und die Kämpfe gehen weiter
Auf die nächsten hundert Jahre!
Bild: Julian Baumann
Unterm roten Pappmond spielen Fragen von 1918 nicht nur im Theater wie in dieser Szene aus Brechts „Trommeln in der Nacht“ eine Rolle: So beklagen Schauspieler*innen auch eine zu geringe Bezahlung. Bild: Julian Baumann
Unterm roten Pappmond spielen Fragen von 1918 nicht nur im Theater wie in dieser Szene aus Brechts „Trommeln in der Nacht“ eine Rolle: So beklagen Schauspieler*innen auch eine zu geringe Bezahlung.

Jubiläum. Im Jahr 1918 erschütterte die Novemberrevolution das Land und Gewerkschaften erkämpften die Tarifautonomie. Heute geht der Kampf weiter. An vorderster Front: Aktivist*innen und Schauspieler*innen.

Große Rollen und langer Applaus gehören wohl zu den Träumen von Schauspieler*innen. Doch wer regelmäßig auf den Bühnen der Stadttheater steht, arbeitet zwar viel, lebt aber unsicher. Denn die Gagen reichen oft nicht aus. Das Schauspiel Dortmund zahlt seinen Ensemblemitgliedern nun mehr Geld. Dass der Durchschnittslohn überhaupt zum Leben reicht, liegt auch an der Tarifautonomie, die Gewerkschaften vor hundert Jahren erkämpft haben. Der DGB erinnert an dieses Jubiläum, das nicht das einzige im Jahr 2018 ist: Beim Sozialismustag wurde in Workshops unter anderem an die  Novemberrevolution erinnert und politische Perspektiven für die Zukunft aufgezeigt.

:Die Redaktion

 

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