Demontage der Lichtinstallation "How Love could be"
Audimax hat sein Strahlen verloren
Foto: RUB, Marquard
950 Kilogramm suchen ein neues Zuhause: „How Love could be“ bleibt auf jeden Fall in Bochum. Foto: RUB,  Marquard
950 Kilogramm suchen ein neues Zuhause: „How Love could be“ bleibt auf jeden Fall in Bochum.

Lichtkunst. Am Freitag, den 28. April wurde das Leuchtschild „How Love could be“ vom Audimax abmontiert. Die Schrift leuchtete seit dem 12. Juni 2015 unermüdlich und wurde zum Hingucker an der RUB.

Die Montagearbeiten waren bereits um 13 Uhr problemlos abgeschlossen – so kann sich die Lichtinstallation noch schneller als gedacht auf den Weg zu einem neuen Standort begeben.   

Das Kunstwerk von Tim Etchell, englischer Theaterautor und Performer, Regisseur, Schriftsteller und Lichtkünstler, kam am 12. Juni 2015 an die RUB. Zuvor hing es für ein Jahr am Deutschen Bergbaumuseum in Bochum. Etchell kreierte den Schriftzug ursprünglich für das „Detroit-Projekt“ des Schauspielhauses Bochum und die Urbanen Künste Ruhr. Der Satz „How Love Could Be“ ist ein Zitat der ersten Single des Plattenlables Motown aus Detroit: „Bad Girl“ von The Miracles. Mit dieser Zeile, sowohl Frage als auch Aussage zugleich, ruft Etchell zur Reflexion auf, um über die Verbindung der beiden Städte Detroit und Bochum nachzudenken, erklärte das Bochumer Schauspielhaus 2014. Hintergrund sind die gemeinsame industrielle Geschichte sowie die gegenwärtigen wirtschaftlichen Kämpfe im Kontext von Deindustrialisierung und Globalisierung.

Der Lichtzug wurde daher auch zur Stadt Bochum blickend installiert und zeigt die Verbundenheit zwischen Stadt und RUB, die Förderung Bochums zum Wissenschaftsstandort und damit eine Neuorientierung.

Bergbaumuseum. RUB. Next? 

Die Idee hinter der LED-Lichtinstallation: Der Schriftzug bleibt nicht an einer Stelle. „Das Kunstwerk soll nach der Demontage allerdings weiter in Bochum bleiben. Es wird gerade geprüft, ob die benachbarte Hochschule für Gesundheit die nächste Station wird“, so Katharina Gregor vom Dezernat für Hochschulkommunikation.

Die Kosten, die durch den Dauerbetrieb der LED-Lämpchen verursacht wurden, waren bis Redaktionsschluss nicht bekannt.

 :Sarah Tsah

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