Neuer Vertragsentwurf – Urabstimmung über Semesterticket im Juni
ASten erhandeln Vorteile

Beim Streit ums Semesterticket scheint sich ein Ende abzuzeichnen, denn den ASten liegt ein neuer Vertragsentwurf vor. In diesem werden Zusatzoptionen – wie Personenmitnahme am Wochenende – vertraglich gefestigt, die Kosten bleiben jedoch unverändert.

Nachdem der VRR das Semesterticket für das Wintersemester 2015/16 gekündigt hatte, wurden die Verhandlungen  erst richtig zäh. Seit kurzem liegt den ASten nun ein neues Vertragswerk vor. Die Preissteigerung von voraussichtlich 114,36 Euro im SoSe 15 auf 158,70 Euro im SoSe 19 ließ sich anscheinend nicht ausräumen. Erfolge auf Seiten der Studierendenschaft konnten jedoch verbucht werden, indem Zusatzoptionen vertraglich festgehalten wurden. So ist zum Beispiel das Mitnehmen von Personen oder Fahrrädern erst jetzt im Vertrag eingegliedert. Zuvor fanden sich diese Punkte lediglich in den vom VRR änderbaren Tarifbestimmungen. Weitere Mehrwerte konnten die ASten durch die Erweiterung des VRR-Tickets von der Preisstufe D-Süd auf die Preisstufe E erreichen. Zudem rückt ein günstigeres Vorkursticket in greifbare Nähe. Hierfür will der VRR im Laufe des Jahres einen Vorschlag unterbreiten.

Semesterticket oder YoungTicket?

Bei der Urabstimmung im Juni haben die Studierenden die Wahl, ob sie den neuen Vertrag annehmen wollen. Der Preis für das VRR-Ticket beträgt dabei zunächst circa 114 Euro pro Semester; hinzu kommt der Preis für das NRW-Ticket. Alternativ gäbe es das wesentlich teurere YoungTicket für 110 Euro im Monat. Der AStA befinde sich „weiter in Verhandlungen mit dem VRR“ und verspricht, die Studierendenschaft vor der Urabstimmung im Juni über den Stand dieser Verhandlungen auf dem Laufenden zu halten.  

Die ausführliche Stellungnahme des AStA findet ihr auf dessen Homepage.

:Alexander Schneider