Entspannung am Campus: der Botanische Garten
Ab in die Natur
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Entspannungsort Chinesischer Garten: ein Teil des Botanischen Gartens. Foto: kac
Entspannungsort Chinesischer Garten: ein Teil des Botanischen Gartens.

Gartenkultur. Der Botanische Garten der RUB bietet Euch viele exotische Pflanzen und einen Ort zur Entspannung.

Das Sommersemester ist da. Mit etwas Glück haben wir auch hier im Ruhrgebiet schönes Wetter, damit wir im Grünen entspannen oder arbeiten können.

Direkt hinter der Mensa befindet sich der Botanische Garten der Ruhr-Universität Bochum. Angelegt wurde er im Oktober 1966. Mit der Zeit stockten die MitarbeiterInnen den Garten immer weiter auf. Neben Laub- und Nadelbäumen entstanden diverse Gewächshäuser, in denen sich Pflanzen befinden, die bei unseren Witterungen nicht überleben könnten. In den Gewächshäusern entlang des Verbindungsganges zwischen den Häusern findet Ihr unter anderem Pflanzen des Mittelmeerraumes, der Kanarischen Inseln sowie wasserspeichernde Pflanzen der Trockengebiete Afrikas und Amerikas. Das 713 Quadratmeter große Tropenhaus vermittelt einen Einblick in die tropische Pflanzenwelt und veranschaulich, welche Höhe diese hier erreichen können. Ein kostenloser Dschungelurlaub im Herzen des Potts. Wer lieber mit Tieren arbeitet, kann über den Optionalbereich eigenen Honig herstellen.

Im Sommer draußen lernen

1990 eröffnete der Chinesische Garten, der im südchinesischen Stil erbaut wurde. Die typischen Materialien wie Holz-elemente oder Fliesen wurden in China angefertigt und nach Deutschland transportiert. Unter Anleitung chinesischer Fachleute wurde er an der RUB zusammengebaut. Die Philosophie des chinesischen Garten ist zurückzuführen auf eine Geschichte, in der sich ein Fischer in einem Garten in eine Parallelwelt verirrt und dort das Pfirsichblütenland findet. Dort könne ein sorgenfreies und harmonisches Leben geführt werden. 

Einige Lehrkräfte verlagern ihre Kurse manchmal in den Garten. Fragt doch einfach mal nach.

:Katharina Cygan