RUB-Fitnessstudio Unifit kommt zwei Wochen nach Eröffnung gut an
3.000 neue Sport-Plätze
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Butterfly statt Schmetterling: Im ehemaligen Stadtbad ist nun die RUB-Muckibude drin. Foto: mar
Butterfly statt Schmetterling: Im ehemaligen Stadtbad ist nun die RUB-Muckibude drin.

Zwei Wochen hat das Unifit, das neue, RUB-eigene Fitnessstudio in der Bochumer Innenstadt, nun geöffnet. Die bisherige Resonanz: 1.200 Anmeldungen für den Startkurs, an dem bislang 280 Sporttreibende teilgenommen haben; 140 davon buchten Unifit-Karten. Ines Lenze, Leiterin des RUB-Hochschulsports, spricht von einer „guten Quote. Wir sind sehr zufrieden.“ Da die letzten Umbauarbeiten im ehemaligen Stadtbad noch nicht abgeschlossen sind, ist die Teilnahme am Startkurs in diesem Semester noch umsonst; mit der feierlichen Eröffnung rechnet Lenze Ende März/Anfang April.

„Abends werden sich hier wohl um die 300 Leute bewegen“, prognostiziert Ines Lenze, die die Idee hatte, aus dem 2012 geschlossenen Stadtbad ein Fitnessstudio für Angehörige der Ruhr-Uni zu machen. „Bei aller Vorsicht“ rechnet sie mit 3.000 Mitgliedern; darauf sei das 1.100 Quadratmeter große Unifit im Bochumer Fenster, Massenbergstraße 9–13, ausgelegt. „Schließlich sollen die Leute nicht frustriert nach Hause gehen, weil alle Geräte belegt sind.“ Man werde aber „genau im Auge behalten“, wie sich die BesucherInnenzahlen in den nächsten Monaten entwickeln, und nötigenfalls darauf reagieren.

Sport mit Bildungsauftrag

Es gibt Geräte für einfache Bewegungen, bei denen auch AnfängerInnen kaum etwas falsch machen können, sowie eine Galerie mit fahrradähnlichen Cardiogeräten. Aber auch freiere Geräte sowie ein Freihantelbereich mit großer Spiegelfläche, um die Bewegungen selbst zu kontrollieren, sind zu finden.

Mindestens ein Trainer oder eine Trainerin sollen stets vor Ort sein,  für Fragen zur Verfügung stehen und notfalls bei falsch ausgeführten Bewegungen Hilfe bieten. Zu Kernzeiten sollen es drei TrainerInnen sein.

Die Betreuung ist dem Hochschulsport besonders wichtig. Leiterin Lenze betont den Bildungsauftrag der Einrichtung; „Wir haben den Anspruch und den Wunsch, dass die Menschen hier eine Menge lernen – über ihren Körper und ihr Wohlbefinden.“

Daher müssen alle, die sich im Unifit einschreiben wollen, an einem Einführungskurs teilnehmen – einem Rundgang durch das Studio, bei dem die Geräte kurz erklärt werden. Wer sich dann entschließt, eine 3-, 6- oder 12-monatige „Mitgliedschaft“ einzugehen (zu je 21, 19 bzw. 17 Euro pro Monat für Studierende), bekommt ein persönliches Termintraining. Bei diesem ersten Besuch wird ein auf die eigenen Wünsche abgestimmtes Trainingsprogramm ausgearbeitet: Wer viel am Schreibtisch sitzt, möchte vielleicht seinen Rücken stärken. Andere lieber Muskelmasse am Oberkörper aufbauen, aber auf die alte Sportverletzung am Handgelenk achtgeben. Die TrainerInnen zeigen dann, welche Geräte man wie oft benutzen sollte. Nach einigen Wochen wird Bilanz gezogen: Ist man seinem Ziel näher gekommen? Dann wird der Plan angepasst.

Getränkeautomaten kommen bald

Die feierliche Eröffnung des Unifit erfolgt wohl im März oder April. Bislang müssen BesucherInnen mit kleineren Einschränkungen rechnen. Die Kinderbetreuung ist noch nicht eingerichtet; eine zentrale Musikanlage soll noch kommen; die Beleuchtung wird angepasst; und die Getränke- und Knabbereienautomaten standen in der vergangenen Woche auch noch nicht.

:Marek Firlej

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