Buchungsstart am 14.Oktober: Schnelle TipperInnen waren gefragt
3 … 2 … 1 … ausgebucht!
Screenshot: tims
Zu spät: Wie :bsz-Redakteur Tim erging es vielen Studis. Nach kurzer Zeit waren viele beliebte Kurse ausgebucht ­­- was blieb, war die Warteliste.Screenshot: tims
Zu spät: Wie :bsz-Redakteur Tim erging es vielen Studis. Nach kurzer Zeit waren viele beliebte Kurse ausgebucht ­­- was blieb, war die Warteliste.
Ab dem vergangenen Mittwoch um 9 Uhr konnten Studierende Angebote des Hochschulsports wahrnehmen und sich online für Kurse registrieren. Doch beliebte Sportarten wie Tennis, Basketball oder Badminton waren nach kurzer Zeit ausgebucht. Gibt es zu viele Studierende oder zu einfach ein zu kleines Angebot?
 
Es ist manchmal wie verhext: Selbst wenn man schon gut vorbereitet ist und seine persönlichen Daten mit dem beliebten Copy-Paste-Verfahren in das Anmeldeformular des Hochschulsports kopieren möchte, sieht man am Ende doch nur den roten Balken: „Warteliste. Dieser Kurs ist bereits ausgebucht.“ Wie auch immer es Studierende schaffen, sich innerhalb von nicht einmal einer Minute in ihren Kursen anzumelden, so kommen viele andere zu spät und ärgern sich, dass sie doch nur auf die Restplätze hoffen dürfen. Und die gibt es dann möglicherweise nicht einmal in den gewünschten Kursen zu den favorisierten Sportarten.  

Nachfrage übersteigt Angebot

Dass an der RUB inklusive MitarbeiterInnen schon knapp 50.000 Menschen das Angebot des Hochschulsports nutzen könnten, und dabei die  potentiellen externen SportlerInnen nicht miteinberechnet sind, zeigt das Ausmaß des Interesses am Uni-Sport und gleichzeitig die Ursache für die überfüllten Kurse. Doch reicht das allein als Erklärung für den nicht zufriedenstellenden Zustand vieler Studierender, die doch gerne Sport treiben würden, aber nicht dürfen?

Höhere Preise und trotzdem zu wenig Plätze

Wenn man bedenkt, dass die Sportkarte – die Zugangsberechtigung für alle Kurse des Hochschulsports – einmal kostenlos war und mittlerweile für RUB-Studierende stolze 18 Euro kostet, dürfte davon auszugehen sein, dass auch das Angebot insgesamt erhöht wurde. Und das hat der Hochschulsport in den letzten Jahren dann tatsächlich getan. Viele beliebte Kurse (zum Beispiel Tennis, Basketball, Badminton) werden häufiger angeboten und auch mehr ÜbungsleiterInnen wurden eingestellt. Die Frustration vieler Studierender ist trotzdem gleich geblieben.
 
Ob zu viele Studierende oder ein zu kleines Angebot von Seiten des Hochschulsports – es wird immer ein großer Kampf um die Plätze bestehen bleiben. Bis zum nächsten Montag, wenn die Restplätze vergeben werden und  es wieder heißt: Schnelle Finger braucht das Land. Vielleicht sollte der Hochschulsport das Zehn-Finger-Schreiben mit ins Angebot aufnehmen. Dann hätte ich meinen Kurs doch bekommen.