Das Autonome Frauen*Lesbenreferat der RUB stellt sich vor
„We still love Feminism“
Das Autonome Frauen*Lesbenreferat der Ruhr-Universität, kurz AF*LR, ist Anlaufstelle für alle Anliegen von Frauen* an der RUB. Seit nahezu 40 Jahren setzen sich Studentinnen* für Studentinnen* ein, gegen jegliche Form von Diskriminierung, für eine solidarische Gesellschaft – insbesondere an der Uni.
 
Ein buntes Angebot an Veranstaltungen wird jedes Semester mit dem Frauen* Sektempfang eingeläutet. Dabei sind manche Angebote nur für Frauen*, andere für „all genders“ geöffnet. Es ist wichtig, dass Frauen* einen „Schutzraum“ an der Uni haben, an dem sie sich ohne Cis-Männer austauschen können. Der Frauen*Raum in GA 04/61 [Süd] ist so ein Ort der Begegnung: zum Lernen, für Veranstaltungen, für Abendvorträge oder einfach, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken.

„All gender is drag!“

Das Sternchen hinter „Frauen“ steht stellvertretend für jede Form von geschlechtlicher Identität, die jenseits einer geschlechterbinären und essentialistischen Ordnung liegt.
 
Das Referat vertritt die Interessen von homosexuellen, bisexuellen, intersexuellen, transgender, genderqueeren und heterosexuellen Frauen* und bietet diesen Räume des Zusammenkommens. Autonom bedeutet, dass das Referat unabhängig von den anderen studentischen Gremien arbeitet und nur Frauen* und Lesben Rechenschaft schuldig ist. Auch das Studierendenparlament als höchstes studentisches Gremium kann kaum inhaltlichen Einfluss auf unsere Arbeit nehmen.

„Frauen an der Uni, vereinigt euch!“

Frauen* sind nach wie vor massiv von struktureller Diskriminierung und Gewalt betroffen. Nur wenig hat sich geändert und das derzeitige Erstarken rechtspopulistischer konservativer Kräfte wird zu einer zunehmenden Bedrohung für geschlechtliche Vielfalt und führt zu einem Backlash starrer Rollenbilder.
 
Erst seit 1970 gibt es an den Universitäten umfassenden Zugang zu Lehr- und Forschungsangeboten, ausgelöst durch die Zweite Frauenbewegung.
 
„Frauen, bildet Banden – Gründe sind genug vorhanden!“ Damals schon häufig auf Demos oder Flugblättern zu lesen, gilt dieser Spruch noch heute. 
 
Ein Beitrag vom :AF*LR
 
Autor(in):