Impfkampagne der Ruhr - Uni läuft
Ärmel hoch, Beschäftigte der RUB!
Bild: kjan
Impfstart: Die Impfungen gehen los, die Hoffnungen sind groß.

Impfungen. An der RUB können sich Beschäftigte nun impfen lassen. Um einen Regelbetrieb zu gewährleisten, müsse man jedoch alle Studierenden impfen, lautet die Forderung.

Die Impfkampagne der Ruhr-Uni ist in vollem Gange. Nach einem Stress-Test am 10. Juni starteten in der Woche darauf, am 17. Juni, die ersten Impfungen. Zuerst wird dabei Personal priorisiert, welches notwendigerweise vor Ort präsent sein muss, wie das der Bibliotheken und Hausmeister:innen. Laut dem Dezernat für Personal und Recht sollen alle Beschäftigten, die Interesse haben, ihre erste Impfung erhalten haben. Abhängig ist das, wie auch die wöchentlich möglichen Impfungen, vor allem von den gelieferten Impfdosen. Geimpft wird dabei durch Mitarbeitende des betriebsärztlichen Dienstes sowie freiwillige Helfer:innen. Eine studentische Beschäftigte erzählte von ihrer Erfahrung mit der Erstimpfung: „Der Ablauf im Veranstaltungszentrum war sehr gut organisiert, der Impfarzt hat sich Zeit für Ab- und Nachfragen genommen und danach im ‚Überwachungsraum‘ wäre man auch bestens medizinisch versorgt worden, wenn man nicht gut reagiert hätte.“ Auch ihren Termin habe sie schnell und problemlos bekommen, nachdem sie über das Online-Serviceportal ihren Bedarf angemeldet habe. „Natürlich ist es ein totales Privileg jetzt als Beschäftigte über meinen Nebenjob schon geimpft worden zu sein und ich hoffe, dass die vielen Studierenden zeitnah auch berücksichtigt werden können.“.

Laut Kanzlerin Dr. Christina Reinhardt sei genau das auch das schlussendliche Ziel: Alle 40.000 Studierenden wieder auf den Campus zu holen. Dafür bedarf es jedoch auch hier einer großen Impfaktion. Genau das forderte nun erneut die Landesrektorenkonferenz: Bis Mitte August müsse es flächendeckend erste Impfangebote geben, damit garantiert werden kann, dass bis zum Wintersemester voller Impfschutz vorhanden ist. Das Gesundheitsministerium verweist weiterhin auf die Möglichkeit, sich in Impfzentren impfen zu lassen. Studierende bräuchten Planungssicherheit und Aussichten auf ein Semester mit deutlich größerem Präsenzangebot – nach drei Semestern im Homeoffice ohne klare Aussichten auf Besserung – forderte auf die Arbeitsgemeinschaft der Studierendenwerke NRW.

:Jan-Krischan Spohr