Insgesamt nahmen 7.799 Studierende und Beschäftigte an der Befragung für ein neues Mobilitäts- und Verkehrskonzept für die Ruhr-Uni teil. Nun sollen die Ergebnisse ausgewertet und erste Veränderungen in die Tat umgesetzt werden. Zwei Engpässe wurden sehr deutlich: Die Überfüllung der U35 zu Stoßzeiten und die prekäre Parkplatzsituation. Viele Autofahrer_innen würden bei besseren Verhältnissen gerne das Fahrrad oder den ÖPNV nutzen, hier liegt also ein großes Potenzial. Bisher nutzen etwa 53 Prozent den ÖPNV, 35 Prozent das Auto, gute drei Prozent kommen zu Fuß, zwei Prozent fahren mit dem Rad und nicht einmal ein Prozent sind Mitfahrer_innen. Dabei ist jedoch deutlich, dass insbesondere die Beschäftigten (60 Prozent) das Auto nutzen. Das neue Gesamtkonzept umfasst fünf Bereiche: Füßgänger_innen & Campus, Fahrrad, ÖPNV, Motorisierter Individualverkehr und Wohnen. Die Konzepte sollen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum, den angrenzenden Kommunen, der Bogestra, dem Akafö und dem AStA geplant und umgesetzt werden.

0 comments

You must be logged in to post a comment.