Studiengebühren sind in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Der Ausschuss für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landtags Mecklenburg-Vorpommern schlägt vor, staatlichen Hochschulen die Erhebung von Gebühren zu ermöglichen. Sollte der Landtag wie erwartet dem Gesetzesentwurf zustimmen, werden Studierende im Nordosten der Republik bald ähnlich wie in NRW hohe Gebühren für ihr Studium aufbringen müssen. Jessica Castro Merino vom „Aktionsbündnis gegen Studiengebühren“ kritisiert die Vorstöße: „Der Gesetzesentwurf der koalitionstragenden Fraktionen im Schweriner Landtag sieht vor, dass die Hochschulen eine angeblich solide Rechtsgrundlage zur Erhebung von Gebühren erhalten sollen. Wir lehnen diesen Entwurf in Gänze ab, da er den freien Zugang zu Bildung untergräbt.“ Mecklenburg-Vorpommern wäre somit das erste der neuen Bundesländer, das allgemeine Studiengebühren erhebt.

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