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Freibad

(USch) Wenn Ihr in chilliger Umgebung loungen wollt, seid Ihr hier genau richtig: Ob in der Raucher-Area in plüschigen roten Kinosesseln oder (mit oder ohne Pooltisch) nikotinfrei – hier könnt Ihr günstiges gutes Essen (schon ab 2,80 Euro) und leckere Mixgetränke (Cocktail der Woche: 3,90 Euro) genießen. Gelegentlich gibt es im Freibad auch Band-Geheimtipps zu sehen – so ist dort am 6.3. ab 20 h das Oldenburger Guitarren-Duo „Spieltrieb“ zu Gast. Geschätzt wird insbesondere die offene Atmosphäre der Location – wer neu in Bochum ist und nette Leute kennenlernen will, sollte dringend einen Freibad-Besuch erwägen!

Adresse: Clemensstraße 2

Netz: www.freibadbochum.de

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Der Zauberkasten

(eRe) Dieses kleine Theater bietet Platz für 70 ZuschauerInnen, die Zauberei und Kleinkunst aller Art genießen wollen. Bochum hat viele kleine Bühnen, aber nur auf dieser kann man unter anderem Matthias Rauch, den Deutschen Meister der Zauberkunst, live sehen. Der Zauberkasten ist perfekt für alle, die sich noch verzaubern lassen können. Karten gibt es ab 12 Euro. Außerdem können Kinder hier einen Zauberkurs besuchen.

Adresse: Lothringer Straße 36c

Netz: www.zauberkasten.de

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Intershop

(CMP) Unkaputtbar, so liegt er da, der vorletzte Dinosaurier der Bochumer Nachtkultur. An den Wochenenden zaubern hier DJs wie Volker Velten. Doch auch unter der Woche geht es in der Szenekneipe kultig zu. Denn von Montag bis Donnerstag führen die Stammgäste jede Nacht ihre Variationen zu Beckett und Bukowski vor. An der Theke lümmelt sich ein ganzes Ensemble der Weltliteratur. Man sieht Herrn Lehmann, Raskolnikow und Bruno aus Houellebeqcs „Elementarteilchen“. Mit etwas Glück trifft man sogar den großen Bochumer Kulturkritiker Tom Thelen.

Adresse: Viktoriastr. 53 a

Netz: www.intershop-bochum.de

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Goldkante

(haje) Am Rande der Innenstadt, in einem gelegentlich als durchaus angenehm empfundenen Abstand zum Bermudadreieck, befindet sich die Goldkante. Der kleine Nachtklub in der Herner Straße wird von einem Verein unkommerziell betrieben und ist wahrhaft ein Original im Bochumer Nachtleben. Von Mittwoch bis Samstag bietet die Goldkante ein verschrobenes Interieur und gelegentlich kleine Konzerte und Parties mit verschiedenen DJs. Wer möchte, kann die Goldkante in Absprache mit dem Verein für eigene kulturelle Veranstaltungen nutzen – Lesungen, Theater, selbst mal einen auf DJ machen, Filmvorführungen – die Möglichkeiten sind vielfältig. Auf der Karte steht auch eine große Auswahl an Cocktails. Schon aus ganz persönlichen Gründen ist die Goldkante ein echter Bochumer Lieblingsort.

Adresse: Herner Str. 13

Netz: www.goldkante.org

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Planetarium Bochum

(eRe) Hier könnt Ihr einen Blick in die Sterne riskieren: Der Projektor des Bochumer Planetariums bringt mit modernster Technik über 9.000 Sterne auf die riesige Kuppel, die als Leinwand dient. Oder Ihr lasst Euch unterm Sternenhimmel Gruselklassiker vorlesen oder lauscht den „Sternenklängen“. Außerdem kann man Vorträge zu ständig wechselnden Themen besuchen. Das Planetarium bietet viel für alle, die gerne mehr über das „Universum und den ganzen Rest“ wissen wollen. Das Programm wechselt regelmäßig, Studierende zahlen drei Euro Eintritt.

Adresse: Castroper Str. 67

Netz: www.planetarium-bochum.info

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Oblomow

(USch) Kultig ist die einzige noch fast im Originalzustand erhaltene 70er-Jahre-Kneipe in der Bochumer Innenstadt: Das „Ob“, wie KennerInnen es liebevoll nennen, hat sich trotz Umzugs hinter die „Twin-Towers“ des „Holiday Inn“ am Hauptbahnhof vor einigen Jahren noch seinen ursprünglichen Charme bewahrt. Neben zuweilen verräuchertem Edelgammel-Ambiente hat es eine unverwechselbare Musikauswahl zwischen späten 60ern und frühen 90ern zu bieten, und zu fortgeschrittener Stunde werden gerne „Stones“ und „Scherben“ gespielt. Auch der Getränke-Rabatt für größere Studi-Gruppen sucht unter den Innenstadt-Kneipen seinesgleichen. Außerdem darf nach Herzenslust gedartet, gepoolt und gekickert werden.

Adresse: Ostring 36

Netz: www.oblomow-bochum.de

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Zacher

(CMP) Dem Zacher glückt der Stilspagat zwischen flauschigem In-Café am Nachmittag mit interessanter Küche und Kneipenbetrieb am Abend. Immer wenn die gehobene Kaffeehausstimmung ins Trashige kippt (ab 18.00 Uhr darf geraucht werden), empfiehlt es sich, einen kalten Sambuca ohne Gemüse zum Schwarzwälder Rothaus zu kippen. An den Wochenenden herrscht König Fußball – es sei denn, eine ausgelassene Themenparty bringt den Laden zum Platzen. Dann genießen wieder Liebe, Freundschaft und Rock’n Roll das Vorrecht der Nacht.

Adresse: Brüderstr. 6

Netz: www.zacher-bochum.de

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Freibeuter

(USch) Mega-Piratendeko mit permanent blubbernden Schatzsuch-Aquarien und drei überlebensgroßen Freibeuterdschunken-Bannern erwarten Euch am Ende des Bermuda-Dreiecks. In der etwas mainstreamigeren Variante der Bochumer Szenekneipen tummelt sich hier in der Regel alternativ-gestyltes Partyfolk und gibt sich dem exzessiv betriebenen Astra-Flaschbierkult hin. Passenderweise hoch im Kurs ist auch die Elf vom FC St. Pauli, und mit dem Bermuda-Cup-Team „Torpedo Freibeuter“ verfügt der Beuter sogar über eine eigene BalltreterInnen-Auswahl. Außer der gelungenen Deko ist die groovige Alternative-Mucke eine echte Empfehlung. Manchmal ist es allerdings einige Dezibel zu laut für tiefsinnige Gespräche, und an Frei- und Samstagen ist oft kaum noch ein Stehplatz zu erbeute(r)n. Ein nicht mehr ganz geheimer Tipp sind die Poetry-Slam-Abende im Freibeuter.

Adresse: Kortumstrasse 2-4

Netz: www.freibeuter-bochum.de

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Soziales Zentrum Bochum

(USch) Das Soziale Zentrum (SZ) ist ein selbstverwaltetes Projekt verschiedener politischer, kultureller und sozialer Initiativen in Bochum auf ehrenamtlicher Basis. Der unweit des Bergbaumuseums gelegene unkommerzielle Treffpunkt ist ein Ort für Menschen, die hier ihre Ideen für links-alternative soziokulturelle Aktivitäten verwirklichen oder gleichgesinnte Menschen treffen möchten. Mehrmals in der Woche finden hier für Interessierte offene Veranstaltungen statt. Freitags gibt es regelmäßig günstige Cocktails und politische Filmabende, und jeden zweiten Sonntag bereitet die Initiative „Food not bombs“ leckeres veganes Essen zu. Daneben gibt es ein vielfältiges Programmangebot mit regelmäßigen Terminen (siehe Terminspalte). Außerdem bietet der im SZ beheimatete „Notstand“ ein breites politisches Bücher- und Zeitschriftenangebot zu günstigen Preisen.

Adresse: Josephstr.2 / Ecke Schmechtingstr.

Netz: www.sz-bochum.de

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Stadtpark

(haje) Der Stadtpark: Überraschendes Grün in der grauen Stadt, Wasserflächen, Wiesen und Bäume – hier lässt es sich gut aushalten. Kaninchen und Igel streunen herum, und nachts bilden die zahllosen Schnaken, die sich in den aufgestellten Teelichtern das Leben zu nehmen versuchen, vielbeinige zuckende Häufchen auf den Campingdecken. Nicht umsonst ist der Stadtpark im Sommer ein beliebter Treffpunkt vor allem für junge Leute. In Gruppen liegt man auf dem Rasen, belächelt die umherstakenden Rotten von Nordic-WalkerInnen in ihren Neon-Outfits und trinkt und raucht. Schön!

Lage: nördlich der Bochumer Innenstadt

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