Am 5. November berichteten wir erstmals über die Pläne des Essener Energiekonzerns RWE, im Erdbebengebiet nahe der bulgarischen Stadt Belene ein Atomkraftwerk zu errichten. Trotz massiver Kritik und einem Votum des Rats der Stadt Bochum (die Stadt hält Anteile am RWE-Konzern) gegen den Bau des „Risiko-AKWs“, entschied sich RWE für die Umsetzung des höchst umstrittenen Kraftwerks. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde nun bekannt, dass die RWE-Tochter „npower“ in Großbritannien den Bau eines weiteren Kernkraftwerks vorbereitet. Dies unterstreicht die Bestrebungen der deutschen Energieriesen, vor dem endgültigen Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie ein breites Netz an AKWs im europäischen Ausland aufzubauen.

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