(USch) Bereits in seiner Debüt-Nummer warb das vom WAZ-Konzern unterstützte neue, ruhrgebietsweit erscheinende Studierendenmagazin „Pflichtlektüre“ für einen ‚Escort-Service‘. Nun werden per Annonce MitarbeiterInnen für ein Erotik-Massage-Studio gesucht: Mit dieser unverhüllt zynischen Offerte an Studierende, Studiengebühren durch eine prostitutionsähnliche Tätigkeit ‚abzuarbeiten‘, hat sich die „Pflichtlektüre“ bereits mit ihrer zweiten Ausgabe in der universitären Öffentlichkeit diskreditiert. Der AStA der Ruhr-Universität sieht sich unterdessen mit der Forderung konfrontiert, die Auslage und Verteilung der Zeitung auf dem Campus durch eine entsprechende Vereinbarung mit dem Rektorat wirksam zu unterbinden.

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