Am Mittwoch, den 21. Mai, hat ein Bündnis linker Hochschulgruppen aus Köln sowie das Bündnis NRW-Studiengebührenboykott zu einem Aktionstag unter dem Motto Bildung und Wissenschaft von allen und für alle – „für sozial offene und demokratisch verfasste Hochschulen“ aufgerufen. Nach einer Vollversammlung besetzten etwa 100 Studierende das Rektorat, um gegen das sogenannte „Hochschulfreiheitsgesetz“ und die damit einhergehende Einsetzung eines Hochschulrates an der Uni Köln, dem auch Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft angehören, zu protestieren. „Die Entwicklung an der Kölner Uni ist kein Einzelfall. Der Demokratieabbau an den Hochschulen ist in ganz NRW gesetzlich vorgeschrieben. Wir wollen zeigen, dass wir mit diesen Vorgängen nicht einverstanden sind“, erklärt Michael Jakubowsky vom Komitee für Freie Bildung (TU Dortmund). Nach Angaben der Beteiligten ist der Protest friedlich verlaufen. Trotzdem wurden 58 Studierende festgenommen.
sjn

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