AStA kritisiert Senat

Malte Dürr, stellv. AStA-Vorsitzender und Pressereferent zur Entscheidung des Senats, einen rein extern besetzten Hochschulrat einzuberufen:

„Der AStA der Ruhr-Universität Bochum kritisiert die Entscheidung des Senats vom gestrigen Donnerstag, im Zuge der neuen Universitäts-Grundordnung den in diesem Zusammenhang berufenen Hochschulrat ausschließlich mit externen Mitgliedern zu besetzen. Die Studierendenvertretung befürchtet, dass diese sechs externen „Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“ nicht das gesamte Wohl der ca. 30.000 Studierenden an der RUB berücksichtigen werden, sondern sich auf einige wenige, exklusive Prestigeprojekte konzentrieren werden. So bestehe die Gefahr, dass der Hochschulrat Entscheidungen trifft, die die Fächervielfalt an der Universität bedrohen und viele so genannte „Orchideenfächer“ massive finanzielle Einschränkungen erleiden müssen. Ganz abgesehen von diesen gravierenden Einschnitten in die persönliche Studien- und Lebensplanung vieler Studierender ist schon die Einführung eines Hochschulrates alleine, unabhängig wie er besetzt wird, ein massiver Eingriff in die Autonomie der Hochschulen.
Der AStA wird sich auch in den kommenden Wochen dafür einsetzen, dass weiterhin bei allen Entscheidungen an unserer Uni die wichtigste Gruppe an dieser Universität partizipieren kann – die Studis der RUB! Alles andere wäre eine Verletzung unserer hochschuldemokratischen Prinzipien.“

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