endstation.kino – Bahnhof Langendreer

Die frühen 1970er-Jahre war eine Zeit gesellschaftlicher Umbrüche: Im Film BlacKkKlansman tritt  Ron Stallworth als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado

Mit der Serie „Twin Peaks“ oder Filmen wie „Lost Highway“ hat der eigenwillige Regisseur David Lynch unter Filmfans einen Kultstatus. Jon Nguyen zeichnet im Dokumentarfilm „David Lynch: The Art Life“ ein intimes Porträt über das knapp 40-jährige Schaffen des Filmemachers. Am 2.

1980er: Nils Oskamp wird in Dortmund-Dorstfeld Opfer rechter Gewalt: Die „Alten Kameraden“ sorgen bis heute noch für Schlagzeilen. 2017: In seinem autobiographischen Graphic Novel „Drei Steine“ erzählt Oskamp von seiner Jugend, in der er zum Opfer wurde. Neben den ausgestellten Originalseiten und Studien stellt der Comic-Artist sein Werk vor.

Man nehme Archivaufnahmen, Interviewsequenzen und kommentierende Filmabschnitte mit einer Prise Sarkasmus und voila, entstanden ist ein Film über die „wahren Typen in der Popmusik“: Iggy Pop und The Stooges sind Schwerpunkt dieser Dokumentation unter dem Titel „Gimme Danger“ von Independentfilmregisseur Jim Jarmusch.

Das endstation.kino läutet 2017 mit einer neuen Filmreihe ein: „24 Geschichten die Sekunde“ richtet sich an „Menschen mit und ohne Fluchterfahrung“. Es werden Filme gezeigt aus Deutschland, aber auch Produktionen aus Afghanistan oder dem Irak.

Der Umbruch von Analog- zu Digitalkino stellt die größte Zäsur in der Filmgeschichte dar. Diesem wird in der Ausstellung „35mm KinoKultur“ ein Denkmal errichtet. Zahlreiche Photographien von Stephan Sagurna vom LWL-Medienzentrum für Westfalen dokumentieren diesen Umbruch. Die Ausstellung geht bis zum 31. Dezember 2017. 

Regisseur Miguel Gomes erzählt mit dem Dreiteiler „1001 Nacht“ „faszinierende Geschichten“ aus Portugal, welches von einer höchst aktuellen wirtschaftlichen Krise hart getroffen ist. Die Rolle der Erzählerin übernimmt Sheherazade, die viel Mut aufbringen muss, um den König, für welchen die Geschichten sind, nicht zu langweilen.

Ohne zu werten und ihre Meinung darzulegen, nimmt die Regisseurin Sung-Hyong Chos alle BesucherInnen mit auf eine filmische Reise durch ihre Heimat Nordkorea und versucht darzstellen, dass dieses uns doch fremde Land mehr ist als sein kleiner rundlicher Führer und die ständigen Militärparaden in Grau.