Werbung
Edgy sein sieht anders aus
Bild: kiki

Kommentar. Die Uni wird mal wieder mit Postern zugekleistert. Ein Plakat nervt mich besonders.

Manche Fragen lassen sich nur im gesellschaftlichen Kontext beantworten

Campusdebatte. Sexistische Werbung auf dem Campus ist aktuell Thema in der FSVK. Ein feministischer Vortrag vermittelte Grundlagenwissen zu dieser komplexen Problematik.

 

The walking Studi – auf der Jagd nach Unicum
Auf der Jagd: „U-ni-cum“ hallt es über den Campus, wenn die Tüten-Apokalypse beginnt. Bild: ken

Glosse. LAUFT! Die Unicum-Tüten sind los! Mit dem Eintreffen der Papptäschchen geht auch das furchteinflößende Gebrabbel der Tüten-Zombies los … Sie kriechen aus der Bib und ein beängstigender Singsang hallt über den Campus: „U-ni-cum“.

FSVK gründet Arbeitskreis gegen sexistische Werbung
Das Objekt der Aufregung: Das Plakat des Fachschaftsrats Chemie sorgt bei einigen Studierenden für hitzige Debatten über Sexismus in Werbung. Die FSVK gründete daraufhin einen Arbeitskreis, der solche Probleme zukünftig im Vorhinein bereinigen soll. Bild: juma

Campus. Die aus Reagenzgläsern in Frauenmünder tropfende Flüssigkeit auf den Plakaten der „Get Reacted“-Party weckte zum Teil ungewollte Assoziationen. 

Menschen sind bekanntlich verschieden – und keineR kann so ohne Weiteres wissen, was andere in bestimmte Bilder hineindeuten. Doch nach zahlreichen Beschwerden über immer wieder auftauchende zweideutige Plakate entschieden sich die FachschaftsvertreterInnen, einen Arbeitskreis gegen Sexismus in der Werbung zu gründen. Dabei ging es zwar auch, aber keineswegs nur um phallische Reagenzgläser. 
Trotz sehr unterschiedlicher Ausgangspositionen gelang es dort, einen gemeinsamen Werte-Konsens zu finden und Problematiken dieser Art in Zukunft zu vermeiden.

       :Die Redaktion

 
Der beschwerliche Weg zur Sensibilisierung
Sexy versus sexistisch: nicht auf nackte Haut, sondern auf den Kontext kommt es an. Bild: Pinkstinks

Campus. Bestimmte Frauendarstellungen auf Plakaten von Fachschaftspartys oder Diskotheken werden von StudentInnen als sexistisch kritisiert. Ein Arbeitskreis der FSVK hat sich daher möglichen Leitlinien für die Werbung an der RUB gewidmet.

Wirtschaftspsychologie-Veranstaltung entwirft stadtweite Werbung
An über 170 Litfaßsäulen im Stadtgebiet zu sehen: „Was ist das für 1 App?“ ist omnipräsent. Foto: tom

Studierendenprojekt: 30 Erstsemester aus der Wirtschaftspsychologie entwerfen unter der Leitung von Katharina Friedrichs Werbeplakate für eine Musik-App – verteilt sind diese über das gesamte Stadtgebiet.

Verjüngte Werbeoffensive: Die Bundeswehr setzt auch an NRW-Schulen auf Rekrutierung
„Morgen Kinder, machen wir mit Waffen- und Geräteausbildung weiter“: Sieht so der Schulalltag von morgen aus? Wenn es nach der Verteidigungsministerin geht, soll die Bundeswehr zumindest noch stärker an Schulen rekrutieren. Illustration: sat

Das Verteidigungsministerium hat es ausgerechnet: 14.300 SoldatInnen fehlen der Bundeswehr in den nächsten sieben Jahren. Wenn es nach Ursula von der Leyen geht, soll so früh wie möglich nach Nachwuchs gesucht werden – und das muss man leider wörtlich nehmen. Denn aktuell versucht die Bundeswehr, verstärkt an Schulen für den Militärdienst zu rekrutieren. Das Werben für’s Sterben polarisiert – so haben sich auch in der Redaktion pro und contra-Kommentare gefunden. Und überhaupt: An den Schulen regt sich derzeit Widerstand gegen das rigide und neoliberale Bildungssystem. 

       :Die Redaktion

Bundeswehr an Schulen? Ja, bitte!

Die Bundeswehr an die Schule holen. Für einige sofort ein Grund, auf die Barrikaden zu gehen und mit polemischem „Werben für‘s Sterben“ gegen die Kampagnen zu wettern. Doch wo, wenn nicht an Schulen, soll ein kritischer Diskurs zu einem derart relevanten, wichtigen und polarisierenden Thema geführt werden?

Absatz von Zigaretten im dritten Quartal rückläufig
Frau verschluckt sich an Marmeladenbrot: Hört man deshalb auf mit dem Rauchen? Foto: tom

Im Zuge des Inkrafttretens der EU-Tabakrichtlinie am 20. Mai diesen Jahres sind im dritten Quartal 2016 rückläufige Versteuerungszahlen in Bezug auf Tabakwaren zu verzeichnen. Davon wurden nämlich 10,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr versteuert – dies gab das Statistische Bundesamt (Destatis) am 18. Oktober bekannt. Aber wie hängen die Zahlen mit der Richtlinie zusammen?

eBook-Verlag Bookboon bietet werbefinanzierte Lehrbücher für Studierende an
Ungewohnter Anblick: Wissenschaftlicher Inhalt neben Werbeanzeigen in gratis E-Books. Quelle: bookboon.com

Die Klausurphase rückt gefährlich nahe. Jetzt noch schnell in die Bib und das wichtige Buch für die Klausur übermorgen ausleihen und … Da war wohl jemand schneller! Aus diesem Problem heraus entstand Bookboon.de. Dort gibt es wissenschaftliche eBooks – immer verfügbar, gratis und 100 prozentig legal.