VRR
Uni Duisburg-Essen: Kein Straßenprotest nach Marketing-Veranstaltung von VRR-Chef Castrillo
Er war wieder da: VRR-Vorstand Castrillo zog auch an der Uni Duisburg-Essen seine Marketing-Show ab. Foto: USch

Die Zeichen standen auf Sturm: Fast 2.000 Studierende hatten sich via Facebook angesagt, bevor sich VRR-Chef José Castrillo letzten Donnerstag zu einem Marketing-Vortrag über die Preiserhöhungspläne beim Semesterticket im neuen Audimax auf dem Campus Essen einfand. Zeitgleich war in der WAZ zu lesen, dass der VRR ein alternatives Vertragsangebot von insgesamt 16 Hochschulen ablehne und weiterhin nicht zu Verhandlungen bereit sei. Die erste Spontandemo gegen die drohenden Preiserhöhungen lag in der Luft...

Wonderful Spam: Briefkampagne gegen den VRR
Los jetzt hier! The SPAM is mightier than the VRR. Darstellung: lux

Der Protest geht weiter: Die angekündigte Briefaktion gegen den VRR ist angelaufen. Studierende aller Fakultäten sind dazu aufgerufen, dem VRR schriftlich die Meinung zu geigen.

Vor 45 Jahren: „Aktion Roter Punkt“ gegen verteuerte Tickets
„Wilde Demonstration unter rotem Banner“ (WAZ): Polizeigewalt gegen Bogestra-­Protest. Quelle: :bsz 75 vom 7. April 1971

Keine Gute-Nacht-Geschichte für Herrn Castrillo: Auf den Beschluss von Fahrpreiserhöhungen seitens des Verkehrsbetriebs Bogestra Anfang der 70er Jahre  reagierten Studierende in Bochum und Umgebung mit der Protest-Aktion „Roter Punkt“ und riefen in verschiedenen Städten zu Demos auf.

Wuppertal unterschreibt VRR-Vertrag: RCDS-AStA der Bergischen Uni verlässt Kampagne „So nicht, VRR!“
WDR-Interview vor der letzten VRR-Verwaltungsratssitzung vom 12.12.14 im Essener Rathaus: Marcus Lamprecht, Referent für Ökologie und Mobilität, AStA der Uni Duisburg-Essen. - Foto: USch

Viele von Euch werden es bereits bei der Überweisung des um 6,30 Euro nach oben korrigierten Semesterbeitrags (siehe Seite 2) gemerkt haben: „Das VRR-Ticket wird um 4,20 Euro teurer und das NRW-Ticket um 2,10 Euro“, erläutert Leon Schmitz von der Grünen Hochschulgruppe. Ersteres entspreche einer Erhöhung von 3,8 und  letzteres von 4,5 Prozent, aber nur die Preissteigerung beim VRR-Anteil sei durch den noch aktuellen Vertrag begrenzt – nämlich auf 3,9 Prozent.

Heute schon überwiesen? Sozialbeitrag-Nachzahlung wegen AStA-Versäumnis
Lethargie im Studierendenparlament: AStA-tragende Listen räumen Fehler ein. Foto: USch

Wegen eines Fehlers des AStA-Finanzreferats kam es zur großer Empörung seitens der Studierenden und schließlich auf einer eigens einberufenen Doppelsitzung des Studierendenparlaments (StuPa) Anfang vergangener Woche: Finanzer Sven Heintze (ehemals NAWI, jetzt Gewi) war ein Brief des VRR entgangen, aus dem eine Preissteigerung des Semestertickets

Fachschaftsrat Slavistik/Russische Kultur diskutiert über „Rote-Punkt-Aktion“

Seit Monaten beschäftigen sich Fachschaftsräte (FSR) mit der Preiserhöhung des VRR-Tickets. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der Ruhr-Uni werden diverse Ideen gesammelt. Der FSR Slavistik/Russische Kultur (RuKu) startete in einer Sitzung die Debatte über die einst erfolgreiche „Rote-PunSeit Monaten beschäftigen sich Fachschaftsräte (FSR) mit der Preiserhöhung des VRR-Tickets. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der Ruhr-Uni werden diverse Ideen gesammelt. Der FSR Slavistik/Russische Kultur (RuKu) startete in einer Sitzung die Debatte über die einst erfolgreiche „Rote-Punkt-Aktion“. Das Pro und Contra wurde ausgiebig diskutiert.kt-Aktion“. Das Pro und Contra wurde ausgiebig diskutiert.

Proteste in Essen und Urabstimmung an der EFH Bochum
Markus Lamprecht, AStA-Vorsitzender der Uni Duisburg-Essen, nach der VRR-Sitzung beim WDR-Interview. Foto: USch

Studentischer Protest bei der Sitzung des VRR-Verwaltungsrats vom 12. Dezember im Essener Rathaus: Am Freitag fanden sich etwa 50 Studierende dort ein – fast alle davon von der Uni Duisburg-Essen (UDE).

Opel, VRR … das Ende der Mobilität in Bochum? Wir sagen: Batmobile für alle!
Die ultimative Lösung für Bochum: Um die Traurigkeit beim Abschied des letzten Opels zu überwinden, übernimmt der VRR das Werk und stellt dort erschwingliche Batmobile für alle und damit seine Beliebtheit wieder her.  Montage: mar

„Diese Stadt verdient ein anderes Kaliber von Verbrechern und ich werde es ihnen geben.“ Das sagt der Joker im Batman-Film „The Dark Knight“ über Gotham City. Oder meinte er doch Bochum?

VRR-Vorstand: „Sozialpolitik ist nicht unser Thema“
Scheint selbst gelangweilt von seinem eigenen Geschwafel: VRR-Vorstand José Luis Castrillo (r); links Nur Demir vom AStA und StuPa-Sprecher Felix P. Joswig. Foto: USch

Nach der Farce von Dortmund, wo José Luis Castrillo zwei Wochen zuvor ein Gastspiel gab (die :bsz berichtete), hat das VRR-Vorstandsmitglied auch bei seinem Auftritt im Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Uni am vergangenen Mittwoch viel geredet und wenig Konkretes gesagt. Neue Verhandlungen über die geplanten bis zu fünfzigprozentigen Preissteigerungen beim Semesterticket jedenfalls soll es weiterhin nicht geben.

Die Listen über Mobilität auf dem Campus und im Ruhrgebiet
Was tun gegen überfüllte U-Bahnen? Foto: mb

Das Thema Mobilität ist derzeit in aller Munde: Metropolräder, Carscharing und der drohende Verlust des Semestertickets. Was halten die Listen für Lösungen bereit?

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