Verkehr
Zwei neue Zählstellen helfen bei Datenerhebung
Verbesserungen im Straßenverkehr: Mit den Zählstellen soll herausgefunden werden, wie die Angebote für Radfahrende angenommen werden.

Verkehr. Die Stadt Bochum richtet zwei neue automatische Zählstellen für Radfahrende an der Wittenerstraße und Springorumtrasse zur Datenerhebung ein.

Alles zu spät
Zugausfall am Montag: Die Warnstreiks der EVG führten für viele Pendler*innen zu Unangenehmheiten. Bild: stem

Kommentar. Wieder einmal kommt es zu Bahnstreiks. Diesmal ist dafür nicht die Gewerkschaft GDL, sondern die größere EVG verantwortlich. Dabei fällt GDL-Chef Weselsky mit unsolidarischen Äußerungen auf.

Ein Herz für Fahrradfahrer*innen

Kommentar. Die Stadt Bochum erhebt Daten zum Radverkehr und alle Radfahrenden jubeln – oder doch nicht?

Bis 2030 soll das parken am Straßenrand teurer werden als in Parkhäusern

Verkehr. Am 13. März wurde das neue „Leitbild Mobilität“ vorgestellt. Das Resultat: Parken wird in der Innenstadt teurer.

Radfahren in Bochum: ambitioniert, abwechslungsreich, anstrengend
Abenteuer Weg zur Uni: Bochum ist ein gefährliches Pflaster – für FahrradfahrerInnen im wahrsten Sinne des Wortes. Foto: tims

Bochum, du Fahrradstadt. Bochum, du Mobilitätshochburg. Bochum, du und deine Schlaglöcher. Wer mit dem Fahrrad zur RUB fährt, muss mitunter einige Strapazen auf sich nehmen: Fahrradwege mit Hindernissen, hupende Autos, riesige Schlaglöcher. Man kann schon verstehen, warum sich mehr als die Hälfte der Studis lieber in die überfüllte U35 quetscht, statt „entspannt" durch den Großstadt-Dschungel zu düsen. Wo es die „besten“ Exemplare gibt und welche Ecken ihr lieber meiden solltet, erfahrt ihr im Schlaglochführer Bochum.

Rechts vor Links oder Ignoranz vor Vernunft?

Manchmal kann man nicht anders als zu denken, dass die Menschheit trotz ihrer Fortschritte und Errungenschaften dem Untergang geweiht ist. Schließlich wird dem Menschen immer mehr die Eigenschaft abgenommen, selbstständig zu denken.  Die Rolltreppe, als bequemes Beförderungsmittel konzipiert, erfreut  sich größter Beliebtheit. Doch was passiert, wenn man in Zeitnot ist und gewisse Individuen einem den Weg durch Dummheit und Ignoranz versperren?

Radschnellweg Ruhr: Für ein sauberes Ruhrgebiet
Da drehste am Rad: Das Ruhrgebiet soll eine Schnellstraße für Drahtesel bekommen. Collage: KVR

Auch wenn Bochum noch einen gehörigen Nachholbedarf in Sachen Fahrradfreundlichkeit und grüne Mobilität hat, könnte eine Vision die Ruhrgebietsstädte mehr miteinander verbinden und ein deutschlandweit einmaliges Projekt Realität werden: Der Radschnellweg Ruhr (RS1). Es wäre umwelt- wie verkehrstechnisch eine große Entlastung und ein Vorzeigeprojekt für das gesamte Land.

ÖPNV Reloaded – Die Zukunft des Verkehrs hat begonnen

In der vergangenen Woche hat die politische Liste Die Stadtgestalter ihr Konzept eines modernen Nahverkehrs für Bochum vorgestellt: Eine Seilbahn soll die Innenstadt mit der RUB, mit Langendreer und dem Ruhr-Park verbinden. Für nur 36 Millionen Euro (vergleichbar mit den Kosten für ein total unumstrittenes Konzerthaus) werde, so die Stadtgestalter, die U35 entlastet, gewinne die Stadt an Attraktivität und neue Unternehmen an den Standort des ehemaligen Opelwerks gelockt. Offen sein für neue Ideen, heißt es. Deshalb haben wir uns nach weiteren Alternativen umgesehen.

Metropolradruhr expandiert nicht wie vereinbart
Gar nicht reizend: Nextbike kommt nicht mit dem Ausbau hinterher. - Foto: mar

760 weitere Räder und 35 neue Stationen sollten es in Bochum sein. Das haben der AStA, die Verwaltung und das Studierendenwerk Akafö der Ruhr-Universität mit der Firma Nextbike im November vergangenen Jahres ausgemacht. Nun, mehr als ein halbes Jahr später, haben die Wohnheime immer noch keinen Anschluss an das Leihfahrradnetz metropolradruhr; Fahrräder gibt es immer noch weniger als RadfahrerInnen. Dafür sollen RUB-Studis nun weniger zahlen.

Als die volle U35 ein Segen gewesen wäre

Mobilität bedeutet Beweglichkeit, Flexibilität und heutzutage vor allem die Möglichkeit, jederzeit den Standort zu wechseln, sprich mobil zu sein. Betrachtet man die Anfangszeit der Ruhr-Universität Bochum – wir sprechen dabei über die 1960er Jahre – mussten die Menschen schon sehr kreativ sein und Strapazen auf sich nehmen, um Europas größte Baustelle zu erreichen und dort von A nach B zu kommen. Ohne Semesterticket und mit eingeschränktem Bahnverkehr ging es zu einem Gelände, das eher einer Kraterlandschaft ähnelte als einem Zentrum für Wissenschaft: die RUB in den Anfängen – eine etwas andere Universität.