Treffpunkt Asyl Bochum
Geflüchtete haben Angst, zurück geschickt zu werden
Der Song des geflüchteten Afghanen und Rappers aus Bochum, Amir Gaper, wird mit schmerzhaften Bildern aus Afghanistan untermauert: Der Schwermut der anwesenden AfghanInnen ist spürbar. Foto: sat

Vortrag. Am 24. Juni lud Treffpunkt Asyl Bochum zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema: „Abschiebung nach Afghanistan bedeutet Tod“. Die afghanischen Referenten erklärten die Ursachen und Folgen einer Abschiebung aus Sicht von Betroffenen.

Nächtliche Abschiebungen in der Kritik
Leere Stühle, traurige Gemüter: Plötzlich sind die neuen FreundInnen weg. Meist bleibt nicht mal Zeit, sich zu verabschieden. Karikatur: kac

Geflüchtete: Am 24. Januar fand die zweite Sammelabschiebung nach Afghanistan statt. Nur so sei laut Bund eine funktionale Asylpolitik zu betreiben. Von vielen Seiten hagelt es Kritik an diesem Vorgehen. 

Nordrhein-Westfalens Geflüchtetenpolitik gibt zu bedenken. Während sich Innenminister Jäger positiv zu den Abschiebeverfahren und den freiwillig Ausreisenden äußert, kritisieren andere vorschnelles Handeln. Denn: Laut UN Refugee Agency (UNHCR) gilt Afghanistan nicht annähernd als „sicheres Herkunftsland“. Was Treffpunkt Asyl oder die Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum zum Thema sagen, erfahrt Ihr hier – passenderweise als :bsz international auf Englisch. Außerdem kommentiert unser Redakteur Marcus die Abschiebungen und erzählt, was er von der Geflüchtetenpolitik der Regierung hält.

:Die Redaktion

Increasing numbers of deportations in Bochum
Deportations Bochum implemented: Afghanistan is not yet on the list. Bearbeitung: tom

:bsz INTERNATIONAL: In 2015 and 2016, 162 people were deported from Bochum, while 376 people – who were obliged to leave the country – underwent a controlled voluntary departure. Aid organisations criticise these actions sharply.