Stadt Bochum
Unterbringung von geflüchteten Menschen in der Kritik
Bekannte Bilder: Menschen, die für die Rechte von geflüchteten demonstrieren. Symbolbild: Ilias-Bartolini-(Flickr-CC-BY-SA-2.0)

Politik. Das flüchtlingspolitische Netzwerk Treffpunkt Asyl hat in der vergangenen Woche Forderungen zur Verbesserung der Wohnsituation geflüchteter Menschen veröffentlicht.

Ausbau der U35 nach fehlerhaftem Gutachten gestoppt
Das Ende der Campuslinie U35 bleibt vorerst die Hustadt: Hätten die Bauarbeiten schon begonnen, müsste auf althergebrachte Methoden zurückgegriffen werden. Collage: kac

Mobilität. Die Campuslinie U35 wird nicht wie beabsichtigt bis zur Unterstraße verlängert. Damit bleibt eine Anbindung Langendreers an die Universität weiterhin schwierig.

Viele Baustellen für neue Orte der Forschung
Soll bald Platz für rund 10.000 Studierende der Geisteswissenschaften bieten: GD am Ende der G-Reihe.	 Illustration: HENN Architekten München
Immer wieder spötteln gehässige Stimmen über den „grauen Betonklotz“. Doch wer einmal an der RUB studiert hat, weiß um die Schönheit des Campus. Doch wo der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlässt, muss nachgebessert werden. Deshalb wird nun saniert und neu gebaut – und zwar an vielen Stellen. 
 
Auf Druck der Stadtverwaltung Bochum: Flüchtlinge haben Turnhalle verlassen
Nach zuletzt massiven Druck der Stadt Bochum und Räumungsandrohungen haben die 50 Geflüchteten nun die Turnhalle verlassen. Foto: Maren Wenzel

Nach knapp zwei Wochen haben die rund 50 Geflüchteten auf Druck der Stadt Bochum am 10. Juni ihre Unterkunft an der Hans-Böckler-Schule verlassen und sind in die Leichtbauhallen am Kalwes gezogen. 

Kommunen wollten Spielplätze schließen, um darauf Häuser zu bauen
Rebellierende Kinder: So hätte Bochum aussehen können, wenn 80 Spielplätze platt gemacht worden wären. Karikatur: kac

Kinder Bochums, erhebt Euch von den Konsolen und strömt mal wieder auf Spielplätze – so lange sie noch da sind. 

Kommentar: Verteidigte Spielplätze: Gegen Sparmaßnahmen hilft nur Protest

Die Stadt Bochum wurde durch öffentlichen Druck gezwungen, vom geplanten Abbau von Spielplätzen abzusehen. Zum Glück: Denn das erfreut nicht nur Kinder und Eltern. Drastische Sozialkürzungen, wie sie nach dem Haushaltsplan auch für die  kommenden Monate anstehen, befördern auch soziale Angst und sind ein gefährlicher  Nährboden für Rassismus.

Nach Haushaltssperre: Existenzbedrohende Situation für Bochums freie Kulturszene
Streichkonzert in der Kulturlandschaft: Schlägt einigen Einrichtungen bald das letzte Stündlein? Foto: bent

Es fehlt an verbindlichen Zusagen: Nach der Haushaltssperre und den damit zu erwartenden Kürzungen für die freie Kulturszene beschwichtigt Bochums Kulturdezernent Michael Townsend, dass die Förderung der „Freien“ nicht gefährdet sei. Rolf Stein vom Bahnhof Langendreer macht dagegen gegenüber der :bsz klar, wie prekär die Lage ist.

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