Shoa
Vortrag über kollektive Gewalt
Stolpersteine in Bochum: Neben der Erinnerung an die Opfer der Shoa untersuchen Psycholog*innen vermehrt die Täter*innen, um Erklärungsansätze für Gewalttaten zu finden.

Antisemitismus. Im vollen Raum erklärte Prof. Jürgen Margraf vergangenen Donnerstag, wie scheinbar alltägliche Personen zu Täter*innen der Shoa werden konnten. Dabei stellte er heraus, dass dies erschreckend einfach ist.

Prozesse gegen NS-Verbrecher*innen sind noch immer wichtig und richtig
Konzentrationslager Stutthof: Hier war der nun angeklagte Johann Rehbogen als SS-Mann stationiert. Bild: Pipodesign Philipp P Egli, CC BY-SA 3.0 creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Kommentar. Wieder steht ein ehemaliger KZ-Aufseher vor Gericht. Dem 94-jährigen wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen. Einige finden solche Prozesse überflüssig. Doch das sind sie nicht.

Verfilmung der Eichmann-Entführung kommt in die Kinos

Rezension. „Operation Finale“ bringt die Entführung des SS-Kommandeurs Adolf Eichmann durch israelische Agent*innen auf die Leinwand.

Reaktion auf Antisemitismus-Relativierung
Deutsche Tradition: Antisemitismus darf – vor allem vor dem Hintergrund der NS-Zeit – nicht verharmlost werden.  Bild: CC BY-SA 3.0 de Bundesarchiv

Kommentar. Weder Kunstfreiheit noch gewollte Marketing-Tabubrüche können den Hass auf Menschen jüdischen Glaubens rechtfertigen.

Am 73. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz wird auch in Bochum der Opfer gedacht
Hinter jedem Namen ein Schicksal: Eine Stunde bildeten die Transparente eine Gasse in der Kortumstraße. Foto: lor

Kundgebung. Zum 73. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz erinnerten BochumerInnen an über 700 Shoa-Opfer der Stadt.

Gedenkweg zum jüdischen Leben wird erweitert
Die Stele an der Ecke Massenbergstraße/Schützenbahn: Die Anfänge jüdischen Lebens in Bochum. Fotos: tom

Im November 2016 wird der Stelenweg „Jüdisches Leben in Bochum – Orte der Erinnerung“ im Rahmen des Gesamtprojekts „Stationenweg zur Erinnerung an jüdisches Leben in Bochum und Wattenscheid“ um eine fünfte Stele am Springerplatz  erweitert.  In Kooperation mit dem Verein Erinnern für die Zukunft beabsichtigt die Evangelische Stadtakademie die Installation von bis zu 12 Gedenktafeln über ganz Bochum.