Ruhr-Uni Bochum
Wenn man mal nichts lesen will
Neue Gefährt*innen – Bilbo Beutlin, Hermine Granger, Sherlock Holmes und Katniss Everdeen. Bild: fufu

Unitheater. Vergangenen Sonntag gab es im Zuge einer öffentlichen Probe im MZ der Ruhr-Uni Bochum einen Vorgeschmack darauf, was am 28. und 29. Juni gezeigt wird.

Still not enough
Zwei Abende Lacher statt Antworten – PLAY/WITH/BREXIT. Bild: fufu

Theater. Ein Ensemble aus sieben RUB Studentinnen hat unter der Regie von Niklas Füllner und Kai G. Bernhardt innerhalb eines Workshops ein Musical erarbeitet.

Sommerfest Ahoi
Dein exklusiver Campus-Guide

Saisonbeginn.  Das alljährliche Sommerfest der Ruhr-Universität Startet ab Mittwochnachmittag und bietet ein abwechslungsreiches Programm.

Grüne als „Verbotspartei“
Traditionelle Medienhäuser: Spiegel Online und die Frankfurter Allgemeine Zeitung können nicht mit aktuellen Themen umgehen.

Kommentar. Spiegel Online und FAZ zeigten in den vergangenen Wochen, dass sie es nicht schaffen, ernsthaft mit Prozessen gesellschaftlichen Wandels umzugehen.

Tierversuche sind nicht mehr zeitgemäß

Kommentar. An der RUB müssen jährlich etwa 20.000 Tiere im Namen der Wissenschaft sterben. Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Kritik der Autonomen Referate: „Wir wollen keine Campus-Polizei“

In der letzten Sitzung beschloss das Studierendenparlament (StuPa), einen Antidiskriminierungsauschuss zu konstituieren. Dies sollte mit Beteiligung der Autonomen Referate geschehen. Doch die beklagen nun eine mangelnde Zieldefinition und sehen eine Konstitution kritisch.  

Fachschaftsmittel: Finanzreform schon zum nächsten Haushaltsjahr?
Bessere Verteilung der Finanzmittel: Damit Fachschaftsfahrten (hier die des FSR Slavistik/Russische Kultur nach Berlin) in Zukunft nicht mehr am Geldmangel scheitern.  Foto: FSR Slavistik/Russische Kultur

Am Rosenmontag stimmte die  FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) über die Möglichkeit einer Finanzumstrukturierung (siehe :bsz 1071) und einer damit verbundenen Satzungsänderung ab. Dabei hat sich die Mehrheit der Fachschaftsräte (FSR) für eine Änderung ausgesprochen. Gewonnen hat ein Vorschlag, der FSVK-intern unter dem Schlagwort „Globaler Topf“ bekannt wurde. 

Abgerissene und bekritzelte Plakate von RUB bekennt Farbe werfen Fragen auf
Die Plakate mit den Gesichtern sollten die Uni bunt machen: In der letzten Woche wurden einige beschmiert und abgerissen.	Foto: bent

Hakenkreuze auf Toiletten, rechte Parolen am GB-Vorlesungssaal oder Hitler-Schnurrbärte auf den Plakaten der RUB bekennt Farbe-Kampagne: Offensichtliche rechte Aktivitäten an der RUB sorgen für eine Diskussion, wie man mit rassistischen Ressentiments auf dem Campus umgehen soll. Auch das Kampagnenkonzept von RUB bekennt Farbe ist dabei ein Thema.

Wenn man/frau sich nicht mehr sicher fühlt
40 Prozent der Studentinnen, die negative Erfahrungen machen, meiden bestimmte Lehrveranstaltungen; Stalking und sexuelle Gewalt führen in knapp einem Drittel der Fälle zu schlechteren Studienleistungen bis hin zur Verlängerung des Studiums. Grafik: mar; Quelle: Thomas Feltes u. a.: „Gender-based Violence, Stalking and Fear of Crime. Länderbericht Deutschland. EU-Projekt 2009-2011“

Julia* ist 22 Jahre alt. Seit sie an der RUB studiert, hat sie Probleme mit einem Kommilitonen. Der junge Mann, nennen wir ihn Pervi, sei laut Aussagen anderer Studis sozial inkompetent. Julia zog fürs Studium aus Ost-Deutschland nach Bochum und fand schnell Anschluss bei ihren KommilitonInnen. Auch zu Pervi war sie nett, denn sie ist ein freundlicher Mensch.

Historiker Jörg Baberowski sprach über Kontakte und Konflikte in Osteuropa
Jörg Baberowski kritisierte in seinem Vortrag über „Räume der Gewalt“: „Wir wollen von Dynamik und Eigenlogik der Gewalt nichts wahrhaben.“ Foto: joop

„Das wird kein angenehmer Abend“, warnte Professor Jörg Baberowski zu Beginn seines Vortrags am 10. Februar in der Bochumer Uni-Bibliothek. Im Rahmen des Kolloquiums „Verflechtungsgeschichten – Kontakte und Konflikte im osteuropäischen Raum“ hatte das Osteuropa-Kolleg NRW den renommierten Historiker eingeladen. Dieser sprach jedoch nicht über sein Spezialgebiet Stalinismus, sondern entwarf unangenehm anzuschauende „Räume der Gewalt“.

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