Rassismus
Berichterstattung über rassistische Gruppe notwendig
Rassismus an der RUB? Dank aufgeklärter HelferInnen kaum wahrzunehmen. Foto: juma

Kommentar.  Auch auf dem Campus der Ruhr-Universität gibt es Rassismus. Dementsprechend ist er ein Thema. Muss er auch thematisiert werden?

Identitäre Bewegung an der RUB gesichtet
Auch an der RUB: Migrationsfeindliche Propaganda der Identitären Bewegung. Foto: Jodel

Politik. Die Aktionen der Identitären Bewegung (IB) nehmen immer extremere Formen an. Auch an der RUB ein zunehmendes Problem.

RUB bekennt Farbe will in die Offensive gehen
Vielfalt und Pluralität verteidigen: Alexander Schneider (rechts), Koordinierungsleiter von RUB bekennt Farbe im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent

Als Reaktion auf die Tumulte rund um den an der RUB eingeschriebenen Neonazi Michael Brück im Jahr 2013 gegründet, will sich die Initiative RUB bekennt Farbe auch dem  erstarkenden Rechtspopulismus stellen. Wir sprachen mit Koordinierungsleiter Alexander Schneider.

Kommentar: Alternative zu Deutschland: Breiter Protest gegen Rassismus

Dortmund als Kontrastprogramm zu Bautzen? Das breite antifaschistische Bündnis „Es reicht“ hat zivilgesellschaftlichen Druck auf die Polizei ausgeübt. Die muss nun konsequent weiterziehen und die rechte Szene zerschlagen.

Linke Organisationen laden nach Oberhausen ein
Linke Kunst: Viele Graffitis zieren das Druckluft in Oberhausen. Foto: ken

„Sommer, Sonne, Antirassismus“ – unter diesem Slogan läuten diverse Jugendantifa-Gruppen aus dem Ruhrgebiet das dreitägige Camping- und Vernetzungsevent in Oberhausen ein. Vom 17. – 20. August können sich junge Menschen mit denselben Interessen kennenlernen und austauschen.

Nationwide campaign: Human chain against racism
 Over 8.500 people formed a 3.4 kilometre long human chain: Bochum’s citizens protest peacfully against racism. Foto: tims
Bochum’s clear statement against racism: Over 8.500 people took part in the nationwide campaign “Hand in hand against rascism” and formed a 3.4 kilometre long human chain. Between Bochum Central station, „Kirmesplatz“ and city hall, the participants created a peaceful and friendly atmosphere as part of the national migration day. 
The closing event took place at Dr.-Ruer-Platz with several speeches and musical entertainment.
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   :Die Redaktion
Human chain in Bochum: 8.500 residents participated in nationwide campaign
Human chain against racism in Bochum. Foto: tims

The nationwide campaign „Hand in Hand Against Racism“ on June 18 and 19 was a big success in Bochum: According to the organiser, a total of  8.500 citizens participated and transformed the area between Bochum Central Station, “Kirmesplatz” and city hall into a 3.4 kilometre long human chain. The aim was to demonstrate against racism and stress the importance of an open-minded Germany. 

Kommentar: Stadt spricht von „gekippter Stimmung“

​Nachdem etwa 50 Geflüchtete sich weigerten, in eine Zeltunterkunft am Kalwes zu ziehen und eine bessere Unterbringung forderten (siehe :bsz 1088/1087), hetzte nicht nur die CDU. Auch die rot-grüne Koalition wendete sich gegen den Protest der Flüchtlinge – mit den Forderungen werde angeblich eine rassistische Stimmung in der Bevölkerung angeheizt. Das ist nicht nur fremdenfeindliche Kommunalpolitik, sondern letztendlich ein Sieg der AfD.

RUB-Kampagne: „Erkenne die Grenze“

Studierende vor sich selbst zu schützen, war vielleicht eine der Motivationen der Ruhr-Uni und der Stadt Bochum, als sie die Kampagne „Erkenne die Grenze“ ins Leben rief. Aufklärung die andere. Mit überraschender Präsenz erfolgte beim RUB-Sommerfest das Kampagnen-Debüt. Doch die präventive und repressive Hilfe rief unterschiedliche Emotionen hervor.

Das Vorgehen am LiLi-Tisch wirft Fragen über die Campus-Kultur auf

Die unpolitische Doktrin der Uni, die politische Inhalte auf Campusfesten untersagt, ist für eine pluralistische Studierendenschaft nicht haltbar.

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