Rassismus
Homogenität bei Namen
Der Durchnitt der Gesellschaft ist in der Wissenschaft nicht repräsentiert: Juniorprof. Karim Fereidooni. Bild: Dr. Karim Fereidooni

Interview. Eine Auflistung des Magazins „Zeit Campus“ hat die Namen deutscher Hochschulprofessor*innen untersucht. Karim Fereidooni, Juniorprofessor für Didaktik der sozialwissenschaftlichen Bildung an der RUB, machte darauf aufmerksam, dass einige Gruppen kaum vertreten sind.

Rassistische Symbole bei einem belgischen Karnevalsumzug
Geschmacklose Kostüme: Eine Gruppe Karnevalisten verkleidete sich in Aalst in Gewändern des Ku-Klux-Klans, wie hier zu sehen bei einem Treffen des Klans in den 1920ern. Symbolbild

Kommentar. Beim diesjährigen Karnevalsumzug im belgischen Aalst schockiert ein Umzugswagen mit antisemitischer Symbolik. Auch Teilnehmer*innen in Kostümen des Ku-Klux-Klans zeigen, dass Rassismus und Antisemitismus längst wieder in der bürgerlichen Mitte Fuß gefasst haben.

Religionsfreiheit entziehen? Die AfD findet das gut
Von Feind*innen bedroht: Die AfD will das Grundgesetz für ihre rassistischen Zwecke missbrauchen.     Symbolbild

Kommentar. Die Alternative für Deutschland (AfD) will im Deutschen Bundestag eine Grundgesetzänderung erwirken. Nach dem Willen der Rechtsradikalen soll das Grundrecht auf Religionsfreiheit verwirkt werden können.

Gericht verurteilt Fall von Racial Profiling in Bochum
Bochums Hauptbahnhof: Pendler*innen und Racial Profiling trafen aufeinander. Bild: ReferenceBK (CC BY-SA 3.0) https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/

Kommentar. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster entschied, dass die Ausweiskontrolle aufgrund der Hautfarbe eines Witteners rechtswidrig war.

Schöne bunte Terrorwelt

Kommentar. Vergangenes Wochenende fand ein E-Sports-Event an der RUB statt. Das Spiel ist jedoch nicht unumstritten.

Wenn man sich die Umgebung aussuchen könnte …
Sie sind überall: Reihenhäuser sind beliebt bei Familien, doch anscheinend dürfen nicht alle Familien bleiben.   Bild: mag

Kommentar. In Münster müssen geflüchtete Familien umziehen, weil in der Nähe eine Unterkunft für Obdachlose errichtet wurde. Beides sei den AnwohnerInnen nicht zumutbar. Die Idylle wird nicht durch die betroffenen Familien zerstört, sondern durch die Einstellung der Menschen.

Medien bei Berichterstattung unsensibel
Unangebrachtes Titelbild in der „Welt“: Sobald die WM startet, wird mit Stereotypen gespielt.  Bild: welt/Screenshot: bena

Kommentar. Sportredaktionen bewegen sich bei politischen Themen auf fremden Terrain wieder, doch vor allem laufen sie oftmals gerne ins Abseits.

Inszenierung über ersten schwarzen Akademiker
Alles nur Schwarz-Weiß-Seherei? Sebstian Bös und Elikem Anyigba laden mit ihrem Theaterprojekt „Schwarzseher“ zum offenen Schlagabtausch ein. Bild: Astrid Meier

Theater. Die koloniale Sichtweise stecke noch immer in unseren Köpfen, sagen die MacherInnen des Stücks „Schwarzseher“, das nächstes Wochenende auf der Studiobühne Premiere feiert. 

Premiere von „Schwarzseher“ auf der Studiobühne
So harmonisch umarmt waren sie während der Proben von „Schwarzseher“ im MZ nicht immer:  Elikem Anyigba, David Guy Kono und Sebastian Bös (v.l.n.r.) sprachen oft Klartext. Bild: bent

Theater. Gibt es einen „schwarzen“ und „weißen“ Blick? Das wollen Elikem Anyigba und Sebastian Bös mit ihrem MZ-Stück „Schwarzseher“ hinterfragen. Vor dem Hintergrund der Biographie des ersten afrodeutschen Akademikers diskutieren sie über Rassismen.

Rassismus lässt sich nicht mit steigendem Alkoholpegel entschuldigen

Kommentar. Alkohol ist oft eine Ausrede für verbale Entgleisungen. Auch auf Festivals. Das kann und möchte ich nicht mehr akzeptieren. 

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