Plakate
propagandaplakate in der Universitätsbibliothek
„Reitet auf dem Wind und trotzt den Wellen, alle haben außergewöhnliche Fähigkeiten“:  ein Beispiel für die propagandistischen Plakate dieser Zeit. Bild: gin

Ausstellung. Letzten Freitag eröffnete die Ausstellung „Aufbruch ins Paradies“. Studierende des Seminars Plakatkunst und Propaganda in der frühen Volksrepublik China wählten exemplarische Plakate der groß angelegten Kampagnen aus der Sammlung des Amsterdamer International Institute of Social History aus.

Bolschewistische Plakat-Avantgarde in der Uni-Bib
Das Plakat Dimitri Moors mit der charakteristischen roten Farbgebung und 60 weitere Digitalisate sind in der UB zu sehen. Foto: lor

Exposition. Eine Revolution im Land, aber wie die Inhalte transportieren? Das Plakat wurde das Medium der 20er Jahre im bolschewistischen Russland.  Bis zum 31. Juli sind den sowjetischen Plakaten eine Ausstellung in der UB gewidmet.

Volle Plakatwände und volle Wohnungen
Verwirrung und Zerstörung: Beim Krieg der Plakate hat sogar Sauron schon den Überblick verloren. Karikatur: ck

Auf dem Campus tobt der Plakatkrieg, in der Stadt werden Einzelkämpfe um die wenigen WG- und Wohnheimzimmer ausgefochten. Der Wohnraum ist genauso knapp wie freie Flächen an den Wänden der Unigebäude. Wer dann endlich wohnungsmäßig fündig geworden ist, muss sich entweder mit der Polizei, MitbewohnerInnen in der WG oder mit Langeweile und Isolation (Geflüchtete) in den geschaffenen Heimen auseinandersetzen. Die :bsz gibt Tipps zu günstigen Wohnmöglichkeiten in Bochum, zeigt die Avanti-Situation in Dortmund auf (Bericht und Kommentar) und liefert AStA-Neuigkeiten zum Geflüchteten-Heim.

:Die Redaktion

 

Kommentar: Das ist eine Bochumer Botschaft: Mainstream-Veranstaltungen liegen bald bei den Fischen
+++ EILMELDUNG +++ AStA-Plakatsäule kurz vorm Platzen. Foto: kac

Das Semester an der Ruhr-Uni hat begonnen, die Säulen und Wände der Gebäude füllen sich wieder stärker mit Veranstaltungshinweisen. Doch die Revierkämpfe rivalisierender Plakatier-Trupps legen den Verdacht nah, dass auf dem Campus ein neuer Teil des „Paten“ inszeniert wird.