Partizipation
Dritte Bürgerkonferenz
Edel hergerichtet: Im Straßenbahn-Depot an der Engelsburger Straße fand die dritte Bürgerkonferenz statt. Bild: Stadt Bochum

Partizipation. Erneut lud die Stadt eine repräsentative Anzahl Bochumer Bürger*innen ein, um ihre Ideen zu hören und Kritik anzunehmen. Dabei forderten sie mehr sichere Radwege und einen besser getakteten öffentlichen Personennahverkehr.

Ohne Zeit, keine studentische Mitbestimmung: Eine Folge der neoliberalen Uni

Kommentar. Eine Beteiligung von acht Prozent bei der StuPa-Wahl ist ein Alarmsignal: Es fehlen die WählerInnen und diesen die Zeit für studentische Partizipation. Grundlegende Reformen müssen her.

Studierende werden übergangen!
Ort des Unfriedens: Das Musische Zentrum.Foto: lor

Kommentar. Die analoge Fotografie fällt im Musischen Zentrum weg. Die Studierenden sind die VerliererInnen der Umstrukturierung. 

 
Vortragsreihe über soziale Bewegungen: Sebastian Haumann sprach über Baugeschichte und Protest
Auch in Bochum sind Städtebauinitiativen vertreten: Die Bürgerinitiative Goldhammme, die sich für die Erneuerung des Viertels einsetzt und auf dem jährlichen Westendfest vertreten ist. Fotoquelle: dreiviertel-bochum.de

Als Willy Brandt 1969 zu mehr Demokratie aufrief, antworteten die BürgerInnen mit Protest und wurden Teil der Stadterneuerung, zu der es auch im Ruhrgebiet kam. Dr. Sebastian Haumann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Darmstadt am Institut für Geschichte, war am 7. Dezember Gast im Forschungskolloquium des Instituts für Soziale Bewegungen im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets. Dort gab er einen Einblick über die fundamentalen Veränderungen der Stadterneuerung in den 1970er Jahren.