Mobilität
„They see me rollin', they hatin'“
© André Grabowski/ Stadt Bochum

Fortbewegung. Seit Ende August hat sich das Stadtbild verändert. Egal wo man hinschaut, sie sind da: die E-Scooter.

Dritte Bürgerkonferenz
Edel hergerichtet: Im Straßenbahn-Depot an der Engelsburger Straße fand die dritte Bürgerkonferenz statt. Bild: Stadt Bochum

Partizipation. Erneut lud die Stadt eine repräsentative Anzahl Bochumer Bürger*innen ein, um ihre Ideen zu hören und Kritik anzunehmen. Dabei forderten sie mehr sichere Radwege und einen besser getakteten öffentlichen Personennahverkehr.

Radfahren in Bochum: ambitioniert, abwechslungsreich, anstrengend
Abenteuer Weg zur Uni: Bochum ist ein gefährliches Pflaster – für FahrradfahrerInnen im wahrsten Sinne des Wortes. Foto: tims

Bochum, du Fahrradstadt. Bochum, du Mobilitätshochburg. Bochum, du und deine Schlaglöcher. Wer mit dem Fahrrad zur RUB fährt, muss mitunter einige Strapazen auf sich nehmen: Fahrradwege mit Hindernissen, hupende Autos, riesige Schlaglöcher. Man kann schon verstehen, warum sich mehr als die Hälfte der Studis lieber in die überfüllte U35 quetscht, statt „entspannt" durch den Großstadt-Dschungel zu düsen. Wo es die „besten“ Exemplare gibt und welche Ecken ihr lieber meiden solltet, erfahrt ihr im Schlaglochführer Bochum.

Antrag der Linksfraktion: eine halbe Million Euro für nachhaltige Projekte
Nichts wie weg aus der Stadt: Der Geist der Autostadt ist in Bochum noch allgegenwärtig. Illustration: Carina Berwing

Bochum, die Fahrradstadt! – könnte es in naher Zukunft heißen, wenn von Seiten der Stadt Maßnahmen ergriffen und auf die Hilfe des Bundes zurückgegriffen werden kann. Die Linksfraktion fordert vom Rat Bochum daher, die Bezuschussung von Radwegen beim Bund zu beantragen, um die maroden Untergründe der Stadt zu verbessern. Alles nach der Devise: Zahle 210.000 Euro und du kannst für 560.000 Euro investieren. 

StuPa-Wahl:Spezial – Der 8-Fragen-HoPo-Survival-Kompass: Die Positionen der Listen im Überblick
Die Leihdrahtesel von metropolradruhr erfreuen sich großer Beliebtheit. Viele Listen würden das Stationsnetz gern ausbauen. Foto: bszarchiv

Was ist Euer Patentrezept für eine bessere Mobilität? Nennt uns Eure vier Zutaten!

Radschnellweg Ruhr: Für ein sauberes Ruhrgebiet
Da drehste am Rad: Das Ruhrgebiet soll eine Schnellstraße für Drahtesel bekommen. Collage: KVR

Auch wenn Bochum noch einen gehörigen Nachholbedarf in Sachen Fahrradfreundlichkeit und grüne Mobilität hat, könnte eine Vision die Ruhrgebietsstädte mehr miteinander verbinden und ein deutschlandweit einmaliges Projekt Realität werden: Der Radschnellweg Ruhr (RS1). Es wäre umwelt- wie verkehrstechnisch eine große Entlastung und ein Vorzeigeprojekt für das gesamte Land.

Initiative Flüchtlinge mitnehmen: Ehrenamtliches Projekt bald auch an der RUB
Ehrenamtliches Engagement für Refugees: Rebecca Radmacher warb an der evangelischen Fachhochschule für das neue Projekt Flüchtlinge mitnehmen mitnehmen.  Foto: bent

Rote-Punkt-Aktion Reloaded: Einfach die Buttons in Jacke oder Rucksack stecken und Geflüchteten signalisieren, dass eine zweite Person mit dem Semesterticket mitfahren kann. Das ist die Idee einer studentischen Initiative: in Kooperation mit der Caritas Essen werden in Bochum und anderen Städten dafür Buttons und Flyer verteilt. Auch der AStA der RUB ist bald mit dabei.

Vorstellung der hochschulpolitischen Listen an der Ruhr-Uni zur 48. StuPa-Wahl an der RUB

Wir haben sämtliche zur StuPa-Wahl antretenden Listen gebeten, ihre Positionen zu insgesamt sieben Themenkomplexen mitzuteilen. Als Schwerpunkte kristallisierten sich Mobilität, Campuskultur und Hochschulzukunft heraus. Hier die – aus redaktionellen Gründen zum Teil leicht gekürzten – Antworten der Listen: 

Und die RUB bewegt sich doch – vielleicht…
Skifliegen oder Betonsurfen? Die neuen Rampen entlang der UB geben Rätsel auf. Foto: USch

Er ist ein Einmannteam und heißt Björn Frauendienst. Im Rahmen der „RUB.2013 – Projekt Doppelter Abiturjahrgang“ ist der Geographie-Absolvent seit November 2011 damit beauftragt, zusammen „mit vielen Akteuren der RUB“ sowie der Stadt Bochum „ein umfassendes Mobilitätskonzept“ für den Campus zu erarbeiten. Dieses ist im Netz bereits in einem kurz und bündig „Move2013“ genannten „Informationsportal für die Mobilität an der RUB“ einzusehen, und einiges davon ist auch bereits umgesetzt – wie beispielsweise die Schaffung von rund 450 MetropolRadRuhr-Stellplätzen an sieben Standorten auf dem Campus. Ob sich dieses Modell, zu dem der AStA fürs Sommersemester rund 58.000 Euro beisteuert, bewährt, wird sich in den nächsten Monaten zeigen. Andere Maßnahmen wie die frisch gegossenen Betonrampen an den Treppen entlang der Uni-Bibliothek (UB) sorgen derzeit für große Fragezeichen in den Augen vieler Studierender.