Literatur
Mayersche sägt Literaturreihe „Wort-Café“ in Bochum ab
Lebt für die Literatur: Heike Wulf. Foto: www.wort-kunst-raum.de

Warum sollte man noch den Weg in eine Buchhandlung auf sich nehmen, wenn man doch jedes gewünschte Buch bequem von seinem plattgesessenen Schreibtischstuhl im Internet bestellen kann? In einer Buchhandlung kann man in Büchern blättern und wird fachkundig beraten.

Migration und Integration in dokumentarliterarischer Epik und Interviews
Mythos Migration: Davon erzählen die Geschichten in diesem Buch. Foto: Ethnotopia Buchkonzept

2011 jährte sich zum 50. Mal jenes Anwerbeabkommen, mit dem in der Folgezeit Hunderttausende MigrantInnen zu einer Übersiedlung als sogenannte GastarbeiterInnen nach Deutschland motiviert wurden. Beim Essener Verlag ethnotopia hat der KatakART e.V. nun eine von Uri Bülbül (Textzentrum Essen) konzipierte und realisierte Sammlung von Reportagen und Interviews herausgebracht, die das Phänomen der Arbeitsmigration aus verschiedenen, sehr persönlichen Blickwinkeln heraus illustrieren. MigrantInnen aus Bosnien-Herzegowina, Ghana, Griechenland, Italien, Spanien, Südkorea und – mit Abstand am stärksten gewichtet – der Türkei kommen in insgesamt 18 Beiträgen zu Wort. Hierbei ist ein spannendes Kaleidoskop erlebter Migrationsgeschichte entstanden.

Literatur stockt den Coolness-Faktor Bochums auf
Mit Partyanekdoten zum Doppelsieg: Honke Rambow (l.) schrieb Bochumer urbane Geschichte. Ralph Köhnen (r.) gratuliert. Foto: mar

Am Sonntag, den 17. März, fand in der Rotunde, dem alten Katholikentagsbahnhof, das Literaturpreis-Finale des Schreibwettbewerbs „Dein Bochum // Urban History Rewritten“ statt. Der Literaturwettbewerb stand unter dem Motto: „Schreib die Stadtgeschichte neu. Erzähl uns alles!“ Die Initiatoren – die Literarische Gesellschaft Bochum, der Friedrich-Bödecker-Kreis NRW e.V. und das Kulturbüro der Stadt Bochum – präsentierten die 24 besten Texte: live gelesen von den AutorInnen.

Dennis Thiel reflektiert anthropologische Konstanten
Krone der Schöpfung? Dennis Thiel untersucht das ‚Tier Mensch‘. Foto: mar

Der Mensch, was ist das für ein Wesen? Warum ist er auf der Welt? Was ist sein Platz im Universum? Warum handelt er so, wie er es tut? Fragen, an denen wohl seit der Mensch denken kann viele Zähne ausgebissen wurden. Viele dicke kluge Bücher von weisen Graubärten wurden darüber verfasst – und brachten kaum zufriedenstellende Antworten. Sollte etwa ein dünnes Büchlein eines jungen Mannes die Antworten liefern?

„Dead or Alive Slam“ im Schauspielhaus: Erster Sieg für die toten Dichter
Tote slammen länger: Dostojewski freut sich über seinen Sieg. Bild: Jacq

Der „Dead or Alive Slam“ ging letzten Freitag im Schauspielhaus Bochum in eine neue Runde. Tote Dichter vs. gegenwärtige Poetry-SlammerInnen. Ganz knapp machten diesmal die toten Dichter, inszeniert von SchauspielerInnen des Bochumer Schauspielhauses, das Rennen. Die hatten den Sieg sowohl dem legendären Fjodor Michailowitsch Dostojewski als auch dem bewundernswerten Schauspieler Daniel Stock zu verdanken.

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