Literatur
Neuer Sammelband zum Revier
Literatur im Ruhrgebiet: Anhand mehrerer Knotenpunkte haben die Wissenschaftler*innen die Erzählungen über das Ruhrgebiet analysiert.

Literatur. Seit den 60er Jahren überrascht die Literaturlandschaft des Ruhrgebiets mit vielen Werken, die auch eine Strahlkraft nach außen haben. Dies haben Germanist*innen der Universität Duisburg-Essen nun in einem Forschungsprojekt zusammengefasst.

Studierende veröffentlichen Anthologie
Mitherausgeberin der Anthologie: Autorin Natascha Herkt freut sich über das gemeinsame Buchprojekt und die wertvollen Erfahrungen, die sie machen durfte. Bild: mag

Literatur. Studierende der RUB bringen die Anthologie „Wahltag – 19 demokratische Geschichten“ mit Geschichten rund um den Wahltag 2017 heraus. Die Texte sind humoristisch, ernst und bewegend. Zustande kam das Projekt durch ein Seminar mit dem Autor Oliver Uschmann.

Poetry Slam ist unterhaltsam
Hier entscheidet das Publikum, wer gewinnt. Bild: Tobias Hartmann

Pro-Kommentar. Poetry Slam polarisiert wie keine andere Kunst. Viel Kritik scheint bei genauerer Betrachtung aber sehr kurzsichtig.

Poetry Slam ist kacke
Nicht lustig: Poetry Slams sind für Kasia uncool. Symbolbild

Contra-Kommentar. Punktetafeln statt Feedback, Stilwechsel für den Fame, publikumsorientierte Selbstinszenierung: Poetry Slam! 

Der Klartext Verlag will mit Literaturkarte Ruhr zusammenarbeiten
Wir sind das Ruhrgebiet: Kleiner Einblick, was die Karte so alles kann. Screenshot: kac

Forschend Lernen. Der Klartext Verlag möchte mit Literaturkarte Ruhr kommenden Frühling einen Reiseplaner veröffentlichen.

Studi-Landkarte für Literatur im Ruhrgebiet feiert Einjähriges
Literatur vor der Haustür: Ein Jahr ist die Literaturkarte Ruhr bereits online. Foto: Lara Ingenbleek

Vor einem Jahr ging die​ „Literaturkarte.Ruhr“ online. Die Initiative formte sich 2015 im Rahmen eines Forschenden-Lernen-Seminars der Komparatistik. Das Ziel: Die kartographische Aufbereitung von Ruhrgebietsliteratur in Form von Standortmarkierungen auf einer interaktiven Online-Karte.

Olga Tokarczuk liest im Bochumer Kunstmuseum
Von links nach rechts: Übersetzerin Maria Wolf, Autorin Olga Tokarczuk und Moderator Bernhard Hartmann. Foto: lor

Das Datum scheint gut gewählt: Einen Tag nach dem polnischen Unabhängigkeitstag und fünf nach der US-Wahl lud der Verein OstWest e. V. am vergangenen Samstagabend mit Unterstützung der Fachschaft Slavistik/Russische Kultur zu einer Lesung mit Olga Tokarczuk und der Übersetzerin Maria Wolf zum Thema: „Gegen die Angst – Literatur in Europa heute“. Musikalisch begleitet wurde der Abend von Arek Błeszyński und Krzysztof Kozielski.

Treibgut-Veranstaltung mit „Gegen die Zeit“ von Sascha Reh
Politisch und aktuell: Am 2. November wird Sascha Reh an der RUB aus seinem Roman „Gegen die Zeit“ lesen. Foto: Ulrich Schröder

Pünktlich zum Wintersemester lädt die Initiative Treibgut – Literatur von der Ruhr zu spannenden Lesungen ein: Neben den AutorInnen des studentischen Teams wird auch Sascha Reh aus seinem Roman über den Pinochet-Putsch 1973 in Chile lesen.

Poetry-Slam-Liebeskummeranthologie „Schreiben statt jammern“
„Ich spreche obligatorisch metaphorisch“: In ihren Texten behandelt Bochumer Slammerin Felicitas Friedrich oft Gefühle und Sprache. Foto: Der Fotowikinger

Warum hat er mich verlassen? Warum kriege ich nie eine ab? Warum gerate ich immer an den Falschen? Soll ich sie nicht doch nochmal anrufen? – Fragen, die so oder anders sich wohl jeder und jede schon mal gestellt hat. Der Lektora-Verlag riet: „Schreiben statt jammern“ und hat ein Buch mit Einsendungen zum wohl abgedroschensten Thema der Kulturgeschichte herausgebracht. Und damit bewiesen, dass Poetry Slam besser ist als sein Ruf, denn das Buch versammelt einige frische, absurde und nachdenkliche Perspektiven zum Thema.

1. Internationale Autorenmesse in Frankfurt legt Schwerpunkt auf self publishing
Spektakuläre Aussichten: Mit dem richtigen Marketing kann man auch als SelbstverlegerIn Geld machen. Foto: mar

Während die großen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig vor allem die Anzugtragenden aus den Verlagen und ihr Publikum anlocken, hatte die 1. Internationale Autorenmesse in Frankfurt vor allem (angehende) Autoren und Autorinnen im Blick. In lockerer Atmosphäre trug die Veranstaltung am vergangenen Samstag damit einem sich verändernden Buchmarkt Rechnung.

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