Kunst
Kunstaktivismus
„Danke, liebe Nazis“: Das ZPS zeigt Bilder von Beteiligten der Demonstrationen und Ausschreitungen in Chemnitz.Bild: Screenshot: juma

Aktivismus. Das Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) hat mit einer neuen Aktion für Aufsehen gesorgt. Das Künstler*innenkollektiv erstellte ein Fahndungsportal und polarisierte damit stark.

Kunstpolitische Aktion

Kommentar. Das ZPS hat einen großen Coup gelandet. Trotzdem ist viel an der Aktion „SOKO Chemnitz“ zu kritisieren.

„Computer Grrrls“ vom Hartware MedienKunstVerein
Der PC als feministische Folie: In der Ausstellung „Computer Grrrls“ treffen Geschlechterfragen auf Algorithmen. Bild: Lu Yang, „Delusional Mandala“, 2015

Kunst. In der Ausstellung „Computer Grrrls“ reflektieren 20 internationale Künstler*innen über das Verhältnis von Geschlecht und Technologie. Die Kuratorinnen rücken im U-Turm zudem die historische Rolle von weiblichen Rechenkräften ins Gedächtnis.

Studierende auf der Ruhrtriennale
Zusammen mit den Leiter*innen Philipp Schulte und Carla Gesthuisen: Die Studierenden des Festivalcampus.  Bild: stem

Ruhrtriennale. Beim Internationalen Festivalcampus brachte das Kunstfestival Studierende aus Europa nach Bochum, um zusammen über Kunst zu reden – und diese selbst zu gestalten.

„ingolf wohnt“ beim Festival Favoriten
Ein Arbeitsplatz für eine Opernvision: Kötter/Seidl porträtieren den Hobbybastler in einem Video und laden in seine nachgestellte Butze ein. Bild: Kötter/Seidl/Favoriten

Kunst. Gurkenstullen und Opernvisionen prägen das Leben eines Hobbytüftlers in „ingolf wohnt“. Für die Produktion beim Festival Favoriten hat das Künstler-Duo Kötter/Seidl die Wohnung des ehemaligen DDR-Rundfunkmitarbeiters detailgetreu nachgebildet.

Beschneidung der Meinungsfreiheit

Kommentar. Die Zensurdrohung in Österreich ist nicht die erste und auch nicht die letzte. Sie ist Teil des rechten Autoritarismus.

Kunst auf dem Campus
Konkurrenz für Picasso? Studentische Kunst vor dem Q-West. Foto: Abena Appiah

Campus. Den Pinsel in die Hand nehmen und kreativ sein: Dazu lud am 17. Mai Boskop die Studis mit einer Kunstaktion vor dem Q-West ein. 

Die Kunst sichtbar machen
Die Künste vereint: Viele Forderungen und Wünsche wurden geäußert, die Öffentlichkeit soll sie nun wahrnehmen. Bild: mag

Protest. „Toi Toi Toi“ wünschten sich die Kunstschaffenden am Sonntag bei der „Parade der Darstellenden Künste“. Den Demonstrierenden ging es um bessere Arbeitsbedingungen und Zusammenarbeit.

 Auf dem Vorplatz des Schauspielhau­ses Bochums hing ein großes Plakat mit der Aufschrift „Für unsere Exis­tenz, Bedeutung und Bedingungen“. Der ensemble-netzwerk e. V. vereinte AkteurInnen aus der Theater-, Film-und Fernsehlandschaft. Gründe für die Zusammenkunft waren unter anderem Einkommenssituation, Ungerechtigkeit und soziale Unsicherheiten. Lisa Jopt, Schauspielerin am Schauspielhaus Bochum, erklärte in ihrer Rede: Man liebe diese Arbeit, aber „die Berufe sind alle nichts, wenn es den KünstlerInnen nicht gut geht.“ Doch mit der Parade soll der Kampf nicht enden, sondern weitergehen.

:Die Redaktion

 

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Kontroverse um Eugen Gomringers „Avenidas“

Kommentar. Kritik und Empörung wegen Eugen Gomringers Gedicht „Avenidas“ an der Fassade der Alice Salomon Hochschule in Berlin ist richtig. Nicht aber die Entscheidung der Studierendenschaft, Kunst einfach zu entfernen. Besser wäre eine künstlerische Auseinandersetzung gewesen.

Neue Ausstellung in der Universitätsbibliothek
Ein Werk des verstorbenen Künstlers Heinz Kasper: „Art in Cubus“ spiegelt sein Interesse an der Polarität wieder. Bild: WOW

Ausstellung. Vom 8. Januar bis zum 2. Februar 2018 ist in der Universitätsbibliothek der RUB die Ausstellung „Art in Process“ zu sehen. Es werden Kunstwerke von KünstlerInnen aus ganz Europa gezeigt.

Passend zum neuen Jahr gibt es eine neue Ausstellung im Treppenhaus der Universitätsbibliothek. Es werden circa 80 Kunstwerke von 15 verschiedenen KünstlerInnen aus sieben europäischen Ländern ausgestellt. Trotz der unterschiedlichen Herkunftsländer repräsentiert das Projekt die Einheit und Vielfalt in der europäischen Kunstwelt. Die Ausstellung wird durch das Netzwerk Gesellschaft zur Förderung von Wissenstransfer Ost-West e. V. (WOW) realisiert und findet zu Ehren des verstorbenen Künstlers Heinz Kasper statt. 

Wenn Ihr mal eine Lernpause braucht, dann schaut Euch die Ausstellung in der Bibliothek an und lasst Euch neu inspirieren.

:Die Redaktion

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