Kulturcafe
Treibgut präsentierte „Read & Roll“ im KulturCafé
Melody hat sich kurz vor Beginn der Show für die Offene Bühne gemeldet – schade, wenn sie’s nicht getan hätte. Foto: mar

Für die Literaturinitiative Treibgut luden am 1. Juni Marock Bierlej (:bsz-Leserinnen als Marek Firlej bekannt) und Felicitas Friedrich ins KulturCafé zum „Read’n’Roll“, einer bunten Mischung aus Lesung und Poetry Slam, ein, die – großzügig betrachtet – einen roten Faden erkennen ließ.

Campus Comedy Flash: Viele Lacher und wenige Stereotype
Dave Davis: Ein häufiger und gern gesehener Comedian im KulturCafé. Foto: alx

Beim sechsten Campus Comedy Flash war das KulturCafé wieder bis zum Rand gefüllt. Schon kurz nach dem Beginn des Vorverkaufs waren wie beim vorherigen Mal alle Karten schnell verkauft. Ein Abend der kulturellen Differenzen, vor allem aber der Gemeinsamkeiten.

Neue AStA-Spitze gewählt: Nur Demir (IL) und David Semenowicz (ReWi)
Nach der Wahl ist vor der Arbeit: Nur Demir und David Semenowicz müssen schon bald am Umbau des KulturCafés arbeiten. Foto: bent

Der neue AStA ist da: In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) wurden Nur Demir von der Internationalen Liste (IL) als AStA-Vorsitzende und David  Semenowicz von der Liste Rechtswissenschaften (ReWi) als Finanzreferent gewählt. Auch in diesem Jahr wollen beide auf Kultur- und andre Veranstaltungen setzen.

Strapaziertes Zwerchfell und im Hals steckenbleibendes Lachen im KulturCafé
Moderator des Abends: Comedian Benaissa beim Comedy-Flash. Foto:alx

Darf man jetzt lachen? Mehr als einmal konnten sich die BesucherInnen des fünften Comedy Flashs am 24. November im KulturCafé das fragen. Die Stars des Abends, Dave Davis, Hany Siam, Simon Stäblein, Ususmango und auch Moderator Benaissa (Foto) übertraten mit ihrer „Ethnocomedy“ mehr als einmal die Grenzen der politischen Korrektheit – und brachten damit zum Lachen und Nachdenken.

Kein Strom, viel Durcheinander: Seit 25 Jahren der größte Stromausfall in Bochum
Uni der Finsternis: In der vergangenen Woche sorgte ein überraschender Stromausfall für  campusweite Dunkelheit. Grafik: kac

Für rund 20 Stunden ging an der Ruhr-Uni und der Hochschule Bochum gar nichts mehr. Vom vergangenen Mittwoch kurz nach 14 Uhr bis Donnerstag um circa 10 Uhr floss zu beiden Hochschulen kein Strom mehr. Ursache war die Beschädigung eines 30.000-Volt-Mittelspannungskabels – und des Notfallkabels gleich mit –, das die Hochschulen vom Umspannwerk mit Energie versorgt.

Einblicke in ein tabuisiertes und angefeindetes Gewerbe
Klärte über Klischees und Hintergründe auf: Sexarbeiterin Melanie Schwarz. Foto: Patrick Henkelmann

Das Prostitutionsgesetz wird verschärft. Am dritten Februar einigte sich die Große Koalition auf die umstrittenen Eckpunkte des neuen Gesetzes. Währenddessen fand an jenem Abend im Kulturcafé der RUB ein Vortrag statt, bei dem die Prostitutionsdebatte von einer politisch engagierten Sexarbeiterin kritisch beleuchtet wurde. Es gab Aufklärung über die Realität des Gewerbes – und bedrückende Analysen angesichts der kommenden Vorschriften.

Früher war mehr Lamento: Wird die Campus-Partykultur 2015 wiederbelebt?
Lange vor GC-Mania: Diskussion im „Kohlenkellerklub“ um 1970. Foto: entn. aus Wilhelm Bleek und Wolfhard Weber:  „Schöne neue Hochschulwelt“, 2003

Fast ein halbes Jahrhundert lang hatte die Ruhr-Uni seit ihrer Eröffnung 1965 Zeit, eine eigene Party-Kultur zu entfalten, wo insbesondere bei den einst legendären Fachschaftspartys bis vor wenigen Jahren noch für Mini- wie Massenfächer Locations verschiedenster Größenordnung zum Abfeiern zur Verfügung standen. Die Gebäudepartys der JuristInnen, MedizinerInnen oder IngenieurInnen finden jedoch inzwischen in Bochumer Großraumdiscos statt, und auch kleineren Fachschaften wird zunehmend das Leben schwer gemacht, indem die Nutzungsrechte des KulturCafés als letzter Partystätte so stark reglementiert werden wie nie zuvor. Ob die Party-Kultur auf dem Campus mit einem zügigen KuCaf-Umbau im 50. Jahr des Bestehens der RUB eine Renaissance erfahren kann, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

„Kampfzone Popkultur“ im KuCaf
Nur Trend oder auch Widerstand? Veranstaltung über die Kampfzone Popkultur. Illustration: Indra Handik

Wir wollen Bullenwagen klauen und Adorno rezitieren: Denn der Kulturindustrie-These des marxistischen Philosophen zufolge gibt es eigentlich kein Entrinnen vor dem Kapitalismus. Der Frage nach Widerstand in der kulturindustriellen Totalität widmeten sich daher die beiden Geisteswissenschaftler Kyrosch Alidusti und Philipp Adamik bei der Veranstaltung „Kampfzone Popkultur“ (Auszug aus dem Vortrag siehe unten) und hinterfragten „popkulturelle (politische) Identität“ im KulturCafé.

Was die Wahlprogramme über Partys, das KulturCafé und blühendes Leben sagen
Sollte es bald schon keine solch fröhlichen Partys mehr geben? Foto: Corrado Seifert

Wie stehen die hoschulpolitischen listen zu Party und Kultur auf dem Campus? Wir erklären es Euch!

RUB-Campus uncooler Unort? Fachschaftsrat Geschichte ohne Party-Location
Fachschaftsparty Geschichte: Kein Hut im KulturCafé. - Foto: mb

Der Sektempfang des Autonomen Schwulenreferats der Ruhr-Uni ist nicht das einzige Traditionsevent, das in diesem Semester den verschärften Party-Regelungen im KulturCafé zum Opfer fällt: Auch der Fachschaftsrat (FSR) Geschichte hat seine traditionelle „Hutparty“ fürs Wintersemester abgeblasen und unter anderem auf Facebook eine „Nicht-Hutparty“ ausgerufen. Geht die Party-Kultur auf dem RUB-Campus bald komplett den Bach runter?

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