Krieg
Bewaffnete Bundeswehr-Drohnen sind nur die Spitze des Eisbergs – Die Technologie selbst ist das Problem

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat mit der Forderung nach bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr in ein Wespennest gestochen. Bei aller berechtigter Kritik an den Plänen ist die Diskussion um Drohnen allerdings noch sehr von der Frage geprägt, ob diese Art der Aufrüstung noch moralisch vertretbar sei. Dabei sind die Implikationen der Technologie viel weitreichender. Es lohnt – ganz ohne Ironie – ein Blick ins Genre Science Fiction.

Why we fight: Theo Aladags „Zwischen Welten“ thematisiert den Afghanistan-Einsatz
Quelle: Majestic Filmverleih

Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit. Da werden die Interessen Deutschlands in Afghanistan gesichert und der hiesige Film schaut zu? Nein. Auch die deutsche Filmkunst wird am Hindukusch verteidigt. Feo Aladag („Die Fremde“) erzählt den Kriegsalltag deutscher Bundeswehrsoldaten.

Kurt Krömer: „Ein Ausflug nach wohin eigentlich keiner will. Zu Besuch in Afghanistan“
Zurück aus Afghanistan: Alexander Bojcan alias Kurt Krömer. Foto: Daniel Porsdorf

Kurt Krömer hat es geschafft: In Deutschland kennt fast jedeR den Komiker. Auszeichnungen wie den Deutschen Fernsehpreis und den Grimme-Preis hat er bereits vor Jahren eingesammelt und eine neue Staffel seiner Late Night Show in der ARD wird im Juli gedreht. Auch als Schauspieler (Tipp: Eine Insel namens Udo) hat er bereits Erfahrungen gesammelt. Jetzt hat er mit der Veröffentlichung seines ersten Buches gezeigt, was er (noch) nicht kann: Schreiben! Doch das schadet seinem Reisebericht nicht. 

Der Krieg in Mali und aufkeimender Dschihadismus in Nordafrika
„Ihr kommt hier nicht rein!“ – Französische Truppen in Mali: Friedensmission oder Neokolonialismus? Karikatur: ck

Mali und Algerien sind nur die letzten Beispiele in einer Reihe von Entwicklungen, die darauf hinweisen, dass die Staaten Nordafrikas derzeit vor einigen sicherheitspolitischen Herausforderungen stehen. Dem/der entfernten BeobachterIn mag es so vorkommen, dass der scheinbare Aufschwung dschihadistischer Gruppierungen infolge des Arabischen Frühlings Ursache für die komplizierte Situation in den so genannten „schwachen“ Staaten der Region ist. Allerdings sind die Probleme vielschichtiger und speisen sich auch aus tribalen und ethnischen Konflikten sowie den finanziellen Interessen verschiedener Parteien.

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