Kommunikation
Luhmanns Nachlass
Mit der Suchfunktion kann nach Schlagbegriffen gefragt werden: Hier das Beispiel „Liebe". Screenshot: sat

Systemtheorie. Geisteswissenschaftler*innen kommen kaum durchs Studium, ohne mindestens einmal von ihm gehört zu haben: Niklas Luhmann und sein Zettelkasten. Teile sind nun online einsehbar.

Einstampfung der letzten :bsz-Ausgabe: Überzogene Reaktion des Herausgebers
ASTA la vista Pressefreiheit? Letzte Woche gab es keine :bsz in der Mensa – der Herausgeber entschied sich, die Ausgabe zurückzuhalten. Foto: mar

Stellungnahme der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung zu den Handlungen und Vorwürfen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Ruhr-Universität Bochum: Als Redaktion gestehen wir ein, dass der Artikel „8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen – Taschenrechner raus, bitte!“ in der Ausgabe 1103 der :bsz schlecht recherchiert war und nicht den Kriterien journalistischer Sorgfaltspflicht entsprach. Die Reaktion des AStA auf diesen Artikel halten wir jedoch für unsachgemäß und überzogen.

DIE :bsz-GLOSSE

Vermittlung: Das Beschaffen einer Verbindung zu einer bestimmten Sache – etwas wird zu einem Mittel gemacht und setzt unterschiedliche Einheiten zueinander in Beziehung.

Kommentar: Warum wir unser Klugfon nicht aus der Hand legen können
Und schwupps! Wieder den Bus verpasst, weil man auf sein Telefon glotzen musste. Quelle: pixabay.de

Wir liegen im Bett, durchgeschwitzt und nackt, erschöpft, aber glücklich. Sie  löst sich aus meiner Umarmung und langt nach ihrem Nachttisch. Die klassische Zigarette danach, denke ich. Doch das rechteckige Ding in ihrer Hand ist keine Zigarettenschachtel, sondern ein Klugfon. Ich bestehe nicht aufs Schmusen danach, aber eindeutiger kann man Gleichgültigkeit nicht demonstrieren. Doch die Frau neben mir ist sich, wie Millionen anderer Menschen auch, ihrer Unhöflichkeit gar nicht bewusst.

Kunst-Projekt: „We think alone“
Private Korrespondenz: Bleibt zu hoffen, dass die von July „geleakten“ Mails Spannenderes zu bieten haben. Screenshot: www.socialfail.de

Die mannigfaltig begabte Künstlerin Miranda July – Regisseurin, Drehbuchautorin, Schauspielerin, Musikerin und Schriftstellerin – ist seit diesem Juli die Initiatorin eines einzigartigen Performancekunst-Projektes für die Stockholmer Konsthall. Es handelt sich um das sogenannte „We think alone“-Projekt. Von der Hollywood-Prominenz über erfolgreiche SportlerInnen bis hin zu gleichgesinnten KünstlerInnen – Miranda July sammelt die Privatnachrichten der Stars und Sternchen von heute und verteilt diese dann an alle (interessierte) Welt über einen Newsletter.