Klimawandel
Klimakrise im Ruhrgebiet
Seit Monaten finden die Schüler*innenproteste weltweit statt und erhöhen den Druck auf Politker*innen vor Ort – die „Fridays for Future“- Bewegung. Bild: bena

Umwelt. Die Grünen als zweitstärkste Kraft in Deutschland bei der Europawahl und die anhaltenden „Fridays for Future“-Demonstrationen sorgen dafür, dass das Thema Umweltpolitik unumgänglich ist. Die Bürger*innen erwarten von den Kommunen, dass die Warnungen der Wissenschaftler*innen ernst genommen werden und Taten folgen. Mit Kleve, Herford, Tönisvorst und Münster haben sich die ersten Kommunen aus Nordrhein-Westfalen zum CO2-Sparen verpflichtet und nehmen das Problem in Angriff. Die Anträge für einen Klimanotstand werden oftmals von den „Fridays for Future“- Aktivist*innen gestellt. Damit beschäftigen sich viele andere Städte aus dem Ruhrgebiet wie Essen, die anlässlich der Bürger*innenproteste ebenfalls mit den strengeren Auflagen, das Klima schützen sollen. Warum ein Klimanotstand dennoch Risiken mit sich bringt, könnt Ihr in dieser Ausgabe lesen.                           

  :Die Redaktion

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Klimanotstand im Ruhrgebiet
Die Zukunft ist Grün: Immer mehr Menschen gehen für das Klima auf die Straße. Bild: bena

Klimawandel.Städte und Staaten rufen nach der Europawahl den Klimanotstand aus.

Kein Protest an Unis?
Klimaproteste von Schüler*innen: Allmälig findet die Klimabewegung auch in den Universitäten statt. Symbolbild

Bewegung. In den vergangenen Wochen gründeten sich einige Fridays for Future-Hochschulgruppen. So geschehen auch in Münster. Doch beim Zug in die Uni stellen sich neue Problematiken ein. Wie sieht es in Bochum aus?

Erneuerbare Energien für NRW
Mehr Windkraft in NRW: Durch Flächennutzungspläne und Regelung der schwarz-gelben Koalition nicht einfach. Symbolbild

Ökostrom. Eine Verdoppelung der Windkraftenergie soll in den kommenden Jahren angestrebt werden. Doch dem stehen Regelungen, die von der Landesregierung selbst stammen, entgegen.

Klimastreik in über 110 Ländern
Protest jeden Freitag: In Bochum beteiligen sich wöchentlich mehrere hundert Schüler*innen am Klimastreik, am 15. März waren es sogar über 2.700. Symbolbild: juma

Protest. Am 15. März kam es zur ersten globalen Auflage der „Fridays For Future“-Demonstrationen. In über 110 Ländern und mehr als 1.000 Städten weltweit demonstrierten Schüler*innen und Sympathisant*innen für eine gerechte Klimapolitik.

Natur für alle
Wald statt Kohle: Das Land NRW kümmer sich verantwortungsvoll um seine Grünflächen.

Kommentar. Die NRW-Landesregierung stellt ein Konzept für die Zukunft der Wälder auf. Wie sarkastisch.

„Fair Friends“ klärt auf
Fairer Kaffee ohne teures FairTrade: Die Firma Koawach liefert nachhaltige Kakaoprodukte, die auch noch schmecken. Foto: tims

Am Wochenende fand die Nachhaltigkeitsmesse „Fair Friends“ in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt. Rund 180 AusstellerInnen aus 15 Ländern waren bei der Veranstaltung vertreten.

 
Nachhaltigkeitsforum RUB: Interdisziplinärer Austausch für Studis
Fairer Kaffee ohne teures FairTrade: Die Firma Koawach liefert nachhaltige Kakaoprodukte, die auch noch schmecken. Foto: tims

Das Nachhaltigkeitsforum RUB ist eine neue Form, um eine Schnittstelle zwischen den Ingenieurs- und Geisteswissenschaften im Kontext von Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu schaffen. Wissenschaftlichen Input gab es dabei von beiden Seiten, die anschließende Diskussion begann kontrovers. 

:bsz-Klimareihe: Strategien gegen den Klimawandel: Interview mit Nachhaltigkeitsexperte Stephan Wallaschkowski
Was man dem Klimawandel entgegensetzen kann: Der Nachhaltigkeitsforscher Stephan Wallaschkowski im Gespräch mit der :bsz. Foto: bent

Als bahnbrechend wurde das Ergebnis der Pariser Konferenz bezeichnet: Die Staaten wollen die Emissionen drastisch senken, die Erderwärmung soll unter zwei Grad bleiben – einige Insel-Staaten wollen sich sogar um ein 1,5-Grad-Ziel bemühen. Darüber und über die notwendigen Maßnahmen sprachen wir zum Abschluss unserer Klima-Reihe mit dem Nachhaltigkeitsforscher Stephan Wallaschkowski von der Hochschule Bochum.

Katastrophale Klimapolitik: In der Welt, in der Region und auf dem Campus
Brennpunkt Paris-RUB: während drinnen die Regierungen über ein Klimaschutzabkommen verhandeln und draußen AktivistInnen und UmweltvertreterInnen für eine Wende in der Umweltpolitik protestieren, möchte der Essener Energiekonzern Steag die Braunekohlekraftwerke vom Klimakiller Vattenfall übernehmen. Dürfen wir bald das Ruhrtal hinter der Uni in ein Braunkohleabbau-Paradies verwandeln und mit den Einnahmen die Campussanierung beschleunigen? Greenpeace Bochum hätte sicherlich etwas dagegen. Und die :bsz ganz sicherlich auch. 
 
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