Inklusion
AR MBSB sucht noch ProtagonistInnen für ein Theaterstück

Inklusionstheater. Für das Theaterstück „Inklusionsgefahr – Schwere Kost leicht gekürzt“ werden noch SängerInnen und MusikerInnen gesucht.

Gedanken zum Thema Behinderung

Kommentar. Warum sind Behinderung und Inklusion für uns immer noch etwas Besonderes? Ist vielleicht unser Denken selbst behindert?

Stadt setzt notwendige Inklusion nicht um
Ohne Barrierefreiheit geht nichts: Das Thealozzi Theater hat jedoch schon einen Antrag zur baulichen Umsetzung bei der Stadt gestellt. Bild: David, Flickr (CC BY 2.0); Symbolbild

Inklusion. Das Thealozzi war am Freitag, den 27. Oktober, nicht nur Ort Bochumer Kultur, sondern auch des Protests. Anlass war die durch die Politik fehlende Inklusion. 

Inklusion und Alltag – Wie Jugendliche mit ihrer Zeit nach einer inklusiven Schule umgehen

Inklusion. „Schule, Schule – Die Zeit nach Berg Fidel“ zeigt den Alltag von Jugendlichen, die sich vom innovativen Lernumfeld trennten.

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

„Ob du behindert bist?!?“ – auch heute wird der Hinweis auf eine Beeinträchtigung leider oftmals noch als Schimpfwort gebraucht. In den letzten Jahrzehnten hat sich allerdings viel getan, um Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen ein möglichst gleichberechtigtes, würdevolles und barrierefreies Leben zu ermöglichen.

Ringvorlesung „Inklusion“: Auftakt am 27. Oktober im HGA 20
Bildung für alle: Plakat der Inklusions-Ringvorlesung an der RUB im WiSe 2015/16.  Quelle: PSE

Die Professional School of Education (PSE), die an der RUB für die Lehramtsausbildung zuständig ist, richtet ab kommender Woche eine Ringvorlesung zum Thema „Inklusion“  aus. Juristische und bildungspolitische Grundlagen sowie aktuelle Forschungsbefunde werden dabei ebenso beleuchtet wie auch aktuelle Beispiele aus der Schulpraxis. Die Ringvorlesung findet immer dienstags an insgesamt acht Terminen statt.

Hochschulentwicklungsplan legt die Zukunft der RUB fest
Gewagter Vergleich: Wenn die Uni ein Pokémon wär, wäre der Hochschul­entwicklungs­plan ihr Evolutionsstein. Grafik: mar

Das insbesondere vom Rektor der Ruhr-Universität, Prof. Elmar Weiler, vielbeschworene Leitbild für die Uni, „universitas“, taucht auch im Hochschulentwicklungsplan (HEP) auf. Relativ zu Beginn des Dokuments präsentiert sich dieses Konzept, das mit vollmundigen Begriffen wie „Inklusion“, „Meritokratie“ „früher wissenschaftliche Selbstständigkeit“ und „weltoffenem Miteinander und weltweiter Vernetzung“ erklärt wird. Diese Idee von „universitas“ steht für ein wissenschaftliches und menschliches Miteinander auf dem Campus (der immer mehr in die Bochumer Innenstadt ausgelagert wird). Konkret hat das u. a. Auswirkungen auf die internationale Ausrichtung der Uni, auf die Personalpolitik insbesondere in Geschlechterfragen, aber auch auf die Integration behinderter Studierender. Darüber hinaus legt der Plan auch die Prinzipien der Campusmodernisierung und der Förderung wissenschaftlichen (elitären) Nachwuchses fest.

Ein inklusives Filmprojekt für Menschen mit Beeinträchtigung will mobilisieren
Komplizierter Urnengang: Nicht alle, die wählen können, wollen es; nicht alle, die es wollen, können es. Karikatur: Michael Holtschulte

„Wählen darf man, wenn man über 18 Jahre alt ist und wenn man ein deutscher Bürger ist“, stellt der Sprecher im Film „Politik geht uns alle etwas an“ schon früh klar. Dieses Recht gilt auch für die meisten Menschen mit einer sogenannten geistigen Behinderung und erst recht für jene mit Lernschwierigkeiten. Folgerichtig erhalten sie in Wahljahren auch ihre Wahlbenachrichtigung. Trotzdem gehen viele der Betroffenen nicht zur Urne. Denn mit einem formellen Brief in bestem Amtsdeutsch im Postkasten ist die Aufklärungsarbeit noch nicht getan.

Im CAP-Markt Bochum bekommen Menschen mit Behinderung eine Chance
Äußerlich ein ganz normaler Supermarkt – aber mit ganz besonderem Konzept. Foto: Diakonisches Werk Bochum, Dortmund und Lünen gGmbH

Im März 2013 waren laut Bundesagentur für Arbeit rund 3,1 Millionen Menschen in Deutschland arbeitslos, darunter auch 180.945 schwerbehinderte Menschen. Unter „schwerbehindert“ fallen laut gesetzlicher Definition Menschen, deren körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht, deren Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist und bei denen ein Grad der Behinderung (GdB) von wenigstens 50 Prozent vorliegt. Diese Menschen sind um ein vielfaches mehr von Arbeitslosigkeit betroffen oder bedroht als Menschen ohne Behinderung. Umso sinnvoller ist es deshalb, Projekte zu unterstützen, die Menschen mit Behinderung einen sicheren Arbeitsplatz bieten. Da dies auch noch ohne weiteres mit den normalen Bedürfnissen eines jeden Menschen –  wie etwa dem regelmäßigen Einkauf im Supermarkt zu verbinden ist – kann jeder einen Beitrag zur sozialverträglichen Gesellschaft leisten.