Glosse
Glosse: U35-Ausbau stagniert – Redakteur Marcus wird wohl weiter von leeren Zügen träumen
Wie Bahnfahrer: Wir genießen das Leben in vollen Zügen. Foto: tom

Glosse. 7 Uhr, der Wecker klingelt erstmals. Auf die Dusche kann ich heute eigentlich verzichten, Warmwasser ist eh abgestellt. 7:05 Uhr, zweites Klingeln, nur noch einmal „snooze“. Ich träum‘ von leeren Zügen …

Glosse: :bsz erneut bei ChefredakteuerInnenwahl übergangen
Ein ganz normaler Mittwoch: JedeR tut, was er/sie möchte und am Ende steht die Ausgabe. Karikatur: tom

Glosse: Jochen Wegner von „Zeit Online“ ist Chefredakteur des Jahres geworden. Er sei, so die Jury der Branchenzeitschrift „medium magazin“, „zum Vordenker für digitalen Qualitätsjournalismus in Deutschland avanciert“. Aber was ist mit uns?

Glosse zum Studileben: AkademikerInnen sterben an Hirntumoren und dreckige Arbeitsplätze machen blöd
Wer kennt’s nicht? Chaos am Schreibtisch macht laut Studie doof. Foto: ken
„Läuft bei mir“, denk ich mir doch da als Studi: Laut einer schwedisch-britischen Untersuchung erkranken Menschen, die eine mindestens dreijährige akademische Laufbahn haben, häufiger an tödlich verlaufenden Hirntumoren. Eine andere Studie aus den USA gelangte zu der Erkenntnis, dass unaufgeräumte Arbeitsplätze dumm machen. So sitze ich an meinem Schreibtisch, balanciere eine weitere leere Tasse auf meinen Geschirrstapel, puste ein paar Brötchenkrümel von meiner Tastatur und sinniere über den (Un-)Sinn meines Lebens …
 
Denk doch mal eineR an die Erstis: Auf Wohnungssuche in Bochum
Ritual der Gegenwart: Bei WG-Castings kann die Warteschlange schon mal bis in den Hausflur reichen.Foto: tom

Neues Semester, neues Glück! Für viele schon eingeschriebene Studis ist das die Chance, neue Ziele und Vorsätze zu realisieren und von den eigenen prokrastinierenden Gewohnheiten abzulassen; fast wie zu Neujahr. Für andere hingegen beginnt eine neue Lebensetappe: Zu Tausenden strömen junge Menschen auch im Sommersemester zum Studieren nach Bochum.

DIE :bsz-GLOSSE

Indie: Bezeichnung für eine kleine, oft nur von einer einzigen Person betriebene Firma, die unabhängig vom Mainstream Kulturgut in Form von vor allem Musik, Filmen oder Ähnlichem ausschüttet und dabei neue künstlerische Wege beschreitet. Auch autark für einen den Rock- und Popbereich erweiternden, alternativen, unkonventionellen Musikstil stehend.

Glosse: Ein Versuch über das gar merkwürdige Gebaren ansonsten verstandesbegabter Menschen in der Küche
Nicht mehr alle Tassen im Schrank: Küchenhilfen spülen uns am Ende allen das Oberstübchen weich. Karikatur: kac

Was ist das bloß für eine Welt, denkt man sich immer wieder. Man kann manchmal gar nicht anders, als Haare raufend und hin und wieder die Faust in die Luft reckend eine große unbekannte Macht, die doch hinter all dieser menschlichen Dummheit stecken muss, lautstark anzuklagen. Die NachbarInnen, sie gucken schon. Das heißt, sie blicken nur kurz durch mein Küchenfenster und schauen dann schnell wieder weg, schütteln den Kopf. Wahrscheinlich gehören auch sie zu denjenigen, deren menschliche, nur allzu menschliche, aber nichtsdestoweniger paradoxe Eigenschaft mich an den Rand der Verzweiflung treibt. Wieso nur, oh verrate mir doch jemand: Weshalb sind die meisten Menschen zu dämlich, eine Spülmaschine zu benutzen? Und weshalb muss ich immer mit ihnen zusammenwohnen? 

Glosse: Merkel geht leer aus, Preis geht an „tunesisches Quartett“

Die Entscheidung der norwegischen Jury ist gefallen: Verglichen mit den letzten Malen ist sie allerdings falsch und eine sehr inkonsequente Wahl. Spätestens 2016 kann der Preis nur an Putin gehen.
Glosse: Das traurige Märchen von der Meinungsfreiheit an der RUB

In einem Betonwald gar nicht weit entfernt vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein Tierchen, relativ selten und schwer zu halten: das Demokra-Tier. Viele wollten dieses Tier für sich haben, waren aber der Überzeugung, die einzig richtige Vorstellung davon zu haben, wie so ein Demokra-Tier zu halten sei, allen voran zwei Gestalten namens TrAStAn und BIERte. 

Glosse: (Zwerg-)Planet mit Herz: Offener Brief von Pluto
Pluto als Meme-Gott: Vom (Zwerg)Planeten zur Internetberühmtheit. Bild: NASA; Bearbeitung: lux

Alle reden über einen statt mit einem – nervt Euch sowas auch? Unser Sonnensystem-Mitbewohner Pluto hat davon jetzt genug und meldet sich hier selbst zu Wort. 

Liebe ErdbewohnerInnen,

irgendwie verstehe ich Euch nicht. Klar, nur weil man in einem Sonnensystem wohnt, muss man nicht gleich einen auf beste Freunde machen. Aber die erste Kontaktaufnahme sozusagen im Vorbeifahren? Frei nach dem Motto: Hier ist unsere Sonde, und was hast Du so zu bieten?

Glosse: Wie wir das DozentInnen-Credo „Das sind keine Ferien …“ ernst nehmen können

Das Halbjahr hängt in den letzten Atemzügen. Nur noch drei Tage durchhalten, und dann heißt es, pünktlich mit dem Klingeln die Tasche zu schnappen, in denen keine Stifte und Blöcke verstaut sind, sondern Badesachen, und unter lautem Jubel die Bildungsanstalt im Laufschritt zu verlassen! Ein tolles Gefühl… hätte das sein können, doch man ist nicht mehr in der Schule, sondern in der Uni.

Seiten