Gesundheit
Kostenlose Verhütung
Mit Kostenzusage zur Apotheke: Die Verhütungsmittel einiger Patientinnen werden von der Stadt finanziert. Bild: leda

Finanzierung. Die Stadt Bochum unterstützt Bochumerinnen mit geringem Einkommen durch einen Verhütungsmittelfonds.

Keine Gnade für die Wade
Halt Stop: Hier müsst Ihr leider vom Fahrrad absteigen. :fufu

Radwende. Nicht ganz so viele, wie Katie Melua besingt, werden es wohl sein, aber bestimmt genug, dass wir mehr Radwege benötigen. Gerade wenn es jetzt wieder schön draußen ist, springt man doch gerne auf den Drahtesel.

Entscheidung über Impfpflicht
Schon lange in der Diskussion: Soll es eine Impfpflicht für Kindertagesstätten geben oder nicht? Symbolbild

Gesundheit. Zum Thema Impfen haben viele Menschen starke Meinungen. Ob es bald eine Impfpflicht für Bochumer KiTas geben soll, wird Ende März entschieden.

„Gesunde Ernährung“ – Gute Note gratis
Symbolbild

Glosse. Deutschlands Kinder sind zu fett – erzähl‘ mir mal eineR etwas Neues. Ein neues Schulfach soll’s richten – welch schöne Seifenblase.

Zu viel Qualm für die Kleinen

Kommentar. Seit dem 1. Mai ist in Österreich das Rauchen im Auto bei Fahrten mit Minderjährigen verboten. Ab dem 1. Juni wird dies mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Euro geahndet. Deutsche Abgeordnete fordern ein ähnliches Gesetz, um Kinder zu schützen.

Kommentar: Freiburg verbietet „Bändern“ in der Mensa

Rund 40 StudentInnen organisierten in Freiburg das „Bändern“, um auf die Wegwerfgesellschaft aufmerksam zu machen. Sie nahmen sich die teilweise noch halbvollen Teller vom Rückgabeband in den Mensen, statt sich frisches Essen zu kaufen. Das Studierenden​werk Freiburg hat das nun – aus hygienischen Gründen – mit einer Absperrung unterbunden. Klar, wer jeden Tag mit dem ÖPNV fährt, angeniest und -gehustet wird, der wird sich bestimmt beim Restefuttern in der Mensa die Pestilenz einfangen.

Erfrischungsgetränke sind überzuckert – und machen krank
Diabetes statt Durstlöscher: Auch in vermeintlich gesunden  Getränken ist der Zuckergehalt laut „foodwatch“ sehr hoch. Foto: sat

Gegen die Müdigkeit wird eben schnell zwischen den Vorlesungen ein Energy-Drink getrunken. Wie viel Zucker eine Dose genau hat, interessiert in diesem Moment nicht, auch die empfohlene Tagesdosis an Zucker ist egal. Wer schaut sich das Kleingedruckte genau an? „Foodwatch“ schon – und kam zu einem erschreckendem Ergebnis. Viele Getränke sind überzuckert – die Folgen liegen auf der Hand. Was fordert „foodwatch“? Gibt es bald eine Zucker-Steuer? Wie reagiert die Bundesregierung auf die zunehmende Adipositas- und Diabetes-Welle?               

:Die Redaktion

Neue Foodwatch-Studie: Erfrischungsgetränke gesundheitsschädlicher als gedacht
Erfrischend ist anders: Cola macht nicht sitt, sondern krank. Fotos: sat

Die VerbraucherInnenorganisation „foodwatch“ hat am 24. August ihre Ergebnisse zur Marktstudie „So zuckrig sind Erfrischungsgetränke in Deutschland“ vorgestellt. Diese testet etwa 460 Getränke, von  Soft-Drinks über Energy-Drinks bis zu Near-Water-Produkten. Über 60 Prozent haben einen zu hohen Zuckergehalt – kommt demnächst eine entsprechende Steuer?

Kommentar: Keine Bevormundung, sondern helfende Regulierung

Die VerbraucherInnenorganisation „foodwatch“ hat Erfrischungsgetränke in Deutschland analysiert. Obwohl Deutschland die internationale Diabetes-Rangliste anführt und 52 Prozent der erwachsenen Bevölkerung offiziell als „übergewichtig“ gilt, sind unsere Erfrischungsgetränke hochgradig zuckerhaltig – und werden trotzdem freudig konsumiert. Eine „Zuckersteuer“ könnte das ändern. Finanzieller Druck also, um größtenteils selbstverschuldeten Volkserkrankungen entgegen zu wirken?  Warum eigentlich nicht! 

Kommentar: „Pille danach“: Kein harmloses Medikament
Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) warnt vor den Nebenwirkungen und negativen Folgen beim rezeptfreien Erwerb der „Pille danach“. Seit über einem Jahr kann das Medikament ohne  Arztbesuch in Apotheken käuflich erworben werden. Man sollte jedoch auch die positiven Seiten des unkomplizierten Kaufs nicht aus den Augen verlieren.
 

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