Gender
Neuer Wind bei Starlight Express
Frischer Wind: Nächstes Jahr wird aus der Rolle des Papa die der Mama. Bild: kac

Zeitgeschehen. Seit 29 Jahren treten SchauspielerInnen auf Rollschuhen in Bochum für „Starlight Express“ auf. Doch ist die Geschichte noch zeitgemäß? 

Der beschwerliche Weg zur Sensibilisierung
Sexy versus sexistisch: nicht auf nackte Haut, sondern auf den Kontext kommt es an. Bild: Pinkstinks

Campus. Bestimmte Frauendarstellungen auf Plakaten von Fachschaftspartys oder Diskotheken werden von StudentInnen als sexistisch kritisiert. Ein Arbeitskreis der FSVK hat sich daher möglichen Leitlinien für die Werbung an der RUB gewidmet.

Kommentar: Was Fraueninteressen im öffentlichen Raum auslösen
Geplanter Frauenparkplatz an der RUB: Anlass zu ausufernde und inhaltslose Diskussionen? Foto: asch

Kommentar. Am 3. März hat die RUB bekannt gegeben, dass die Parkplätze der G-Südstraße zu Frauenparkplätze umgebaut werden.

Transgender: Dänemark beendet Stigmatisierung
Transgender: Nicht nur männlich und weiblich, sondern alle Genderidentitäten sollten als normal gelten.

Im falschen Körper geboren – wie krank ist das denn? Gar nicht, sagen die DänInnen und stufen Transgender seit dem 1. Januar offiziell nicht mehr als psychische Krankheit ein. Ein wichtiger Schritt, den Dänemark als erstes Land getan hat – wann folgen wir?

Sexuelle Identität: So austauschbar wie SchauspielerInnen?
It’s okay to be Takei: Warum sollte ausgerechnet LGBT-Aktivist George Takei etwas dagegen haben, dass der neue Sulu homosexuell ist? Foto: Gage Skidmore, Wikimedia Commons CC-BY-SA-2.0

Im neuen Star-Trek-Film, der am 22. Juli in die Kinos kommt und die veränderte Zeitlinie der Originalserie rund um Kirk und Co. weiterführt, werden Ehemann und Tochter des Charakters Hikaru Sulu (ursprünglich gespielt von George Takei, im aktuellen Film von John Cho) zu sehen sein. „Moment mal – seit wann ist Sulu schwul?“, fragten sich daraufhin (nicht nur) die Fans.

Nachgefragt – Dialog mit Studierenden der Gender Studies
Gender: Nicht biologisches, sondern soziokulturelles Geschlecht. Bild: CC0 Public Domain (pixabay)

Am 13. Juli ab 18 Uhr setzt sich der Fachschaftsrat Gender Studies auf der Veranstaltung „Nachgefragt – Dialog mit Studierenden der Gender Studies“ mit Euren Anliegen auseinander.

Das Autonome Frauen*Lesbenreferat der RUB stellt sich vor

Das Autonome Frauen*Lesbenreferat der Ruhr-Universität, kurz AF*LR, ist Anlaufstelle für alle Anliegen von Frauen* an der RUB. Seit nahezu 40 Jahren setzen sich Studentinnen* für Studentinnen* ein, gegen jegliche Form von Diskriminierung, für eine solidarische Gesellschaft – insbesondere an der Uni.

Essay: In Stuttgart wurde gegen Homo-Ehe und Gleichstellung demonstriert
Akzeptiert nur die Ehe zwischen Mann und Frau: Die „Demo für alle“. Foto: Demo für alle (CC BY 2.0)

Die Gleichberechtigung von Homosexuellen setzt sich in Westeuropa und den USA immer weiter durch. Während der Großteil der Bevölkerung die gleichgeschlechtliche Ehe begrüßt oder zumindest akzeptiert, mobilisieren konservative und christlich-fundamentalistische Kräfte öffentlichkeitswirksam dagegen. So demonstrierten am 21. Juni in Stuttgart 4.600 Menschen gegen die Homo-Ehe. Doch weit über die Ehe-Definition hinausgehend, hat sich in jenem Milieu ein irrationales Feindbild verfestigt, das um den Begriff Gender kreist.

Frauen*salon: Wahrnehmungen weiblichen Wahnsinns und die Institution Psychiatrie
„Man hört die Frauen oft nicht, sondern sieht sie nur beschrieben“: Anna Schiff gibt Frauen in der Psychiatrie des frühen 20. Jahrhunderts eine Stimme. Foto: lux

Das Autonome FrauenLesbenReferat der RUB hatte am 15. Juni zusammen mit der studentischen Frauenbibliothek „Liselle“ zum Vortrag mit anschließender Diskussion geladen. Zu Gast war Anna Schiff, die über die Geschichte von Wahnsinn und Psychiatrie und insbesondere über Frauen als Patientinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts referierte.

Anke Domscheit-Berg zeigt den gravierenden Mangel an Geschlechtergerechtigkeit auf

Frauen und Männer sind heute vor dem Gesetz gleich. Hat der Feminismus seinen historischen Zweck damit erfüllt? Hat er sich gar längst überlebt, wie häufig zu hören ist? Keineswegs! Denn Frauen sind in unserer Gesellschaft noch immer strukturell benachteiligt. Das neue Buch von Anke Domscheit-Berg macht deutlich, wie weit wir von Geschlechtergerechtigkeit in Wahrheit entfernt sind.

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