Fremde
Mauern“ auf der Studiobühne des MZ
Verschiedene Glaubenskonzepte vor einer Mauer: In Linda Coopers Stück „Mauern“ stehen sie sich gegenüber, preisen sie an und hinterfragen sie. Bild: mag

Theater. Auf der Studiobühne des Musischen Zentrums der RUB treffen am kommenden Wochenende verschiedene Glaubenskonzepte in Form von Figuren aufeinander. Die Theatergruppe „Die Suchenden“ führt das von der Regisseurin Linda Cooper selbstgeschriebene Stück „Mauern“ auf.

Angebliche Prävention fördert Angst
Ein wildes Blaulicht erscheint: Fühlen wir uns sicher oder doch eher verunsichert? Foto: gemeinfrei

Der bärtige Islamist mit Turban und Pluderhose, welcher seiner westlichen Geisel das Messer an die Kehle hält, steht symbolisch für unser Terrorverständnis. Fremde, welche die „westliche“ Kultur ablehnen und sie sogar zu Fall bringen und durch ihre eigene ersetzen wollen. Ein Angriff von außen auf Menschen und Werte – davor haben die BürgerInnen Angst. Doch es gibt auch eine Form des Terrors, die hausgemacht ist, da sie unmittelbar aus der Gesellschaft heraus entspringt: Panikmache und Alarmismus.