Fahrrad
Zwei neue Zählstellen helfen bei Datenerhebung
Verbesserungen im Straßenverkehr: Mit den Zählstellen soll herausgefunden werden, wie die Angebote für Radfahrende angenommen werden.

Verkehr. Die Stadt Bochum richtet zwei neue automatische Zählstellen für Radfahrende an der Wittenerstraße und Springorumtrasse zur Datenerhebung ein.

Ein Herz für Fahrradfahrer*innen

Kommentar. Die Stadt Bochum erhebt Daten zum Radverkehr und alle Radfahrenden jubeln – oder doch nicht?

Mehr Platz für Fahrräder
Straßensperrung vor 19 Uhr: Die Brüderstraße mal ohne fette Karren.   Bild: kac

Bochum. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und die Bürger*innen-Initiative urbanRadeling haben zum dritten Mal das Park(ing) Festival veranstaltet. Das Orga-Team möchte auf die Stadtraumverschwendung hinweisen, denn jedes Auto parkt im Schnitt 23 Stunden am Tag.

Günstig rauskommen und den Hausarbeiten entfliehen
Natur pur: Zu Fuß oder mit dem Rad erleben Studis die Ruhe in Meineweg. Foto: Tuxyso/Wikimedia Commons  (CC BY-SA 3.0)

Fritten, ein bisschen Vla und obendrauf noch Sand zwischen den Zehen: Wer bei der derzeitigen Wetterlage gerne mal ein wenig Sommerfeeling haben möchte, kann nun seit dem 1. August mit dem Studi-Ticket nach Venlo fahren (vgl. S. 2). Wie man von dort günstig ans Meer kommt und was Venlo außer Einkaufsläden noch bieten kann, zeigen wir Euch im :bsz-Reiseführer. 

Positive Zwischenbilanz: Stadtradeln in Bochum
Am „MOVE“-Stand ist Rad-Fan Tim bewegt. Foto: tims

Seit dem 2. Mai läuft in Bochum das „Stadtradeln“ und seitdem haben Bochumer BürgerInnen schon über 23.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Noch bis zum 10. Juni gilt es, ordentlich in die Pedale zu treten.  Grünen-Ratsmitglied Sebastian Pewny animiert dabei vor allem die Studierenden zur Teilnahme. Für Bochum sei es ein weiterer Schritt in Richtung „fahrradfreundliche Stadt“.

Radfahren in Bochum: ambitioniert, abwechslungsreich, anstrengend
Abenteuer Weg zur Uni: Bochum ist ein gefährliches Pflaster – für FahrradfahrerInnen im wahrsten Sinne des Wortes. Foto: tims

Bochum, du Fahrradstadt. Bochum, du Mobilitätshochburg. Bochum, du und deine Schlaglöcher. Wer mit dem Fahrrad zur RUB fährt, muss mitunter einige Strapazen auf sich nehmen: Fahrradwege mit Hindernissen, hupende Autos, riesige Schlaglöcher. Man kann schon verstehen, warum sich mehr als die Hälfte der Studis lieber in die überfüllte U35 quetscht, statt „entspannt" durch den Großstadt-Dschungel zu düsen. Wo es die „besten“ Exemplare gibt und welche Ecken ihr lieber meiden solltet, erfahrt ihr im Schlaglochführer Bochum.

Radschnellweg Ruhr: Für ein sauberes Ruhrgebiet
Da drehste am Rad: Das Ruhrgebiet soll eine Schnellstraße für Drahtesel bekommen. Collage: KVR

Auch wenn Bochum noch einen gehörigen Nachholbedarf in Sachen Fahrradfreundlichkeit und grüne Mobilität hat, könnte eine Vision die Ruhrgebietsstädte mehr miteinander verbinden und ein deutschlandweit einmaliges Projekt Realität werden: Der Radschnellweg Ruhr (RS1). Es wäre umwelt- wie verkehrstechnisch eine große Entlastung und ein Vorzeigeprojekt für das gesamte Land.

Stadtradeln-Bilanz: Fast 105.000 km gestrampelt
Ob beim Fahrradflashmob oder beim Stadtradeln: Das beliebte Fahrradverleihsystem „metropolradruhr“ wird von den Studis oft genutzt. Foto: tims

Das Stadtradeln in Bochum ging am Sonntag mit dem großen Abschlussfest an der Jahrhunderthalle zuende. Die Stadtverwaltung und Die Grünen ziehen eine positive Bilanz des Wettbewerbs und wollen das Radfahren in Bochum noch populärer machen – weg vom Auto-Image.

Fahrradflashmob: Mit metropolradruhr und den RUB-HS-Asten unterwegs
Der Fahrradflashmob von ASten und Nextbike: Für alle ein großer Erfolg und soll  wiederholt werden!.	                   			    		          Foto: tims

Der aufgrund des Stromausfalls verlegte Fahrradflashmob – organisiert von den ASten der RUB und der HS Bochum und dem Vertragspartner metropolradruhr – konnte am Donnerstag endlich stattfinden. Vom Bochumer Hauptbahnhof ging es mit den Rädern in Kolonne und abgeschirmt von der Polizei Bochum über Umwege zur HS und dann zur RUB.  Am Ziel freuten sich die TeilnehmerInnen über ein kühles Radler. Die Aktion soll zeitnah wiederholt werden – mit noch mehr FlashmoberInnen!

Kommentar: Gemeinsame Aktion von AStA und metropolradruhr abgesagt!

Aufgrund des Stromausfalls an der RUB musste auch der geplante Fahrrad-Flashmob vom AStA und metropolrad.ruhr abgesagt werden. Aber warum eigentlich? Mein Fahrrad fährt ohne Strom.

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